Samstag, 25. Oktober 2014, 01:48 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Cröhnchen-Klub Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

KosmoChronos

CK-Eintagsfliege

Beiträge: 34

Danksagungen: 1307

CED: Divertikulitis

Geschlecht: Männlich

Angehörige/r betroffen?: Nein

1

Sonntag, 7. Juni 2009, 10:45

Wie lange nach 1. Schub Antib.?

So, ich versuche hier nun mal etwas Klarheit in meine Fragen zu bringen und diese aus meiner "Krankentagebuchgeschichte" auszuklinken.

Frage 1. Wie lange habt Ihr nach dem ersten Schub noch Antibiotika erhalten?

Frage 2. Wie ist bei Euch mit Nachkontrollen verfahren worden?
Ich habe beim Hausarzt für den nächsten Bluttest erst die zweit JULI hälfte, ist das nicht nach so einem Vorfall zu lange?
:oops: , auch im "Tunnel" gibt es Stop and Go

*Kosmochronos*

Susannee

CK-Grünschnabel

Beiträge: 11

Danksagungen: 132

CED: Divertikulose

Geschlecht: Weiblich

Angehörige/r betroffen?: Nein

2

Freitag, 12. Juni 2009, 18:28

Hallo!



Wenn ich einen Schub hatte, habe ich immer vom Arzt Metronidazol

verschrieben bekommen und zwar 20 Stück. Die habe ich aufgebraucht

und danach war auch die Entzündung abgeklungen.



Ansonsten gab es überhaupt keine Nachuntersuchungen. Wenn man

einen Schub hat, merkt man es. Ich bin dann zum Arzt, habe mir Blut

abnehmen und kontrollieren lassen, ob tatsächlich die Entzündungswerte

gestiegen sind.



Alles Gute für dich.



Liebe Grüße

Susanne

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

schnecki (09.06.2011)

Beutelratte

Stamm-Cröhnchen

Beiträge: 1 961

Danksagungen: 8174

Geburtstag: 28. Februar 1959 (55)

CED: Kurzdarmsyndrom AP - Anlage

Geschlecht: Weiblich

Angehörige/r betroffen?: Nein

3

Freitag, 12. Juni 2009, 19:11

Hallo,

es gibt da keine Regel, auch wenn Du es gerne hättest und Dich damit sicherer fühlen würdest.

Wenn Dein Arzt der Meinung ist Du brauchst Antibiotika für eine bestimmte Zeit dann wird er das mit Dir besprechen und eine Laborkontrolle entsprechend Deiner jetzigen Laborwerte anberaumen.

Schließlich braucht das Medikament eine Zeit die Entzündung zu verbessern und dann nach dem Absetzen braucht der Körper auch einige Zeit auf die Zeit nach der Antibiotikatherapie zu reagieren.

Also da kommen schon einige Wochen zusammen.

Außerdem kann man nicht immer alles von Laborwerten abhängig machen, wichtig ist doch auch Dein subjektives Befinden und das spürst Du ganz alleine, und ich denke Du ganz alleine spürst wann ein zusätzlicher Arztbesuch von Nöten ist. Sprich wenn Du Dich nicht gut fühlst kannst Du außer Planmäßig doch sicher dort hingehen.

Also entscheide so wie es Dir geht und Du Dich fühlst, wenn Du Angst hast dann sprich mit Deinem Arzt und sag Ihm Deine Meinung zu dem vorgeschlagenem erneuten Kontrollbesuch, dann hat er die Möglichkeit es zusammen mit Dir zu überdenken oder zusammen entscheiden was sinnvoll wäre.

Alles Gute für Dich und ein schönes Wochenende Tina

Es ist schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die einen trösten wenn man traurig ist
und motivieren weiter zu machen. :troest:

KosmoChronos

CK-Eintagsfliege

Beiträge: 34

Danksagungen: 1307

CED: Divertikulitis

Geschlecht: Männlich

Angehörige/r betroffen?: Nein

4

Montag, 15. Juni 2009, 14:00

Also DANKE erstmal für die Re.
Beim Antibiotika war ja meine Skepsis ein Fehler in der Datierung des Befundberichtes welchen ich selbst erst spät sah und dazu diese sehr vieldeutige Angabe das es eine Weiterbehandlung durch den Hausarzt mit AB bis 30.5 geben soll, ich aber bis 30. früh die Tabletten vom Krankenhaus mitbekommen hatte, aber gut dies ist ohnehin Geschichte.
Von meinem Arzt für Inneres habe ich Mesalalzin bekommen, das soll Neuentzündungen zumindest erschweren, eine Blutkontrolle hat er für Monatsende angesetzt.
Leichte Abführmittel nutze ich um zumindest auf Zeit um zu festen Stuhl zu verhindern, bin aber umgekehrt immer froh wenn ich den Weg zur Toilette schaffe, den eigenartiger Weise ( ob mit oder ohne Abführmittel) bleibt mir weniger Zeit als früher, oder wenn so eine "Welle" vorbei geht ohne das ich zur Toilette kann die Hose aber sauber bleibt , passiert es auch das sich dann den ganzen Tag wieder Nichts tut ... ich hoffe aber das sich das wieder einregelt, den mein Darm war bis vor meinem Schub auf Körner fixiert.
Mit der Ernährung bin ich immer noch sehr vorsichtig und ernähre mich da mangels Ernährungsplan sozusagen nach Gefühl und Verstand.
Wenn es mich doch wieder erwischen sollte werde ich die Sache (evl OP) mit Einsicht in die Notwendigkeit meistern
:oops: , auch im "Tunnel" gibt es Stop and Go

*Kosmochronos*

trauerkloß

unregistriert

5

Samstag, 27. Juni 2009, 17:25

Ich habe grade mal 4 Tage Ciprofloxacin bekommen.

Inzwischen stecke ich grad mitten im 2. Schub und mein Doc denkt über 'ne OP nach.

Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.

mucho

CK-Eintagsfliege

Beiträge: 18

Danksagungen: 132

Geburtstag: 25. Dezember 1959 (54)

CED: colitis ulcerosa

Geschlecht: Männlich

Angehörige/r betroffen?: Nein

6

Samstag, 27. Juni 2009, 20:25

Moin moin trauerkloß, hab deinen Bericht gelesen meinst du wirklich man soll schon beim 2ten Schub an eine OP denken? bin jetzt schon 10 Jahre an CU erkrankt und habe im Quartal 1-2 Schübe. Habe mir am Freitag durch einen Tierarzt Besuch vor Aufregung über meinen Hund wieder einen Schub eingefangen und komme aber damit auch ohne OP zurecht, ohne Zunahme von weiteren Medikamenten.

Liebe Grüße
mucho

Lerne leiden ohne zu klagen.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Funkychicken (19.01.2014)

trauerkloß

unregistriert

7

Sonntag, 28. Juni 2009, 10:14

Hallo.
Naja, ich habe nicht den Eindruck, daß es bisher zu einer Remission gekommen ist. Die Schmerzen sind schlichtweg
kaum auszuhalten und ich bin berufstätig. Ich trau mich an betroffenen Tagen kaum, aus dem Haus zu gehen, weil
ich immer hoffe, daß es sich löst und ich dann hoffentlich eine Toilette in der Nähe habe.

Gut geht's mir eigentlich nur nach 1-2 Tagen Nahrungskarenz (kompletter!). Kaum esse ich wieder was, kann ich
micht drauf einstellen, daß es am nächsten Tag wieder übel ist.

Zudem meinte mein Doc, daß bei meinen Divertikeln wohl die Gefahr wäre, daß es zur Ruptur käme.

Sie haben den Thankomaten für diesen Beitrag aktiviert.

Augensternchen

CK-Grünschnabel

Beiträge: 6

Danksagungen: 168

CED: Colitis Ulcerosa

Geschlecht: Weiblich

Angehörige/r betroffen?: Nein

8

Montag, 29. Juni 2009, 11:59

Hallo

Also ich bekomme meist immer Metronidazol und Ciprofloxacin bei einem Schub. Je nach schweregrad zwischen 10 und 20 Tagen.

Bei einem 2. Schub schon an einer OP denken finde ich zu voreilig. Lass dich da bloss nicht so einfach abspeisen :nene:


Liebe Grüße :wink:

Udde

Stamm-Cröhnchen

Beiträge: 2 071

Danksagungen: 5784

Geburtstag: 14. September 1965 (49)

CED: IND; Stoma nach Dickdarm -, Pouch- u. Schließmuskelentfernung

Geschlecht: Weiblich

Angehörige/r betroffen?: Nein

9

Montag, 29. Juni 2009, 13:21

Hallo mucho, hallo Augensternchen,

es ist nett, dass ihr Ratschläge gebt, aber vergesst bitte bei Euren Aussagen...



hab deinen Bericht gelesen meinst du wirklich man soll schon beim 2ten Schub an eine OP denken?




Bei einem 2. Schub schon an einer OP denken finde ich zu voreilig.



... nicht, dass Trauerkloß eine Divertikulitis hat und keine CU, wie ihr.


Deswegen steht der Thread auch im Forum " Divertilulöschen/Reizdarm/Sprue u.a. CED`s :zwinker:


Lieben Gruß von Ute

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Lieschen25980 (13.08.2009)

KosmoChronos

CK-Eintagsfliege

Beiträge: 34

Danksagungen: 1307

CED: Divertikulitis

Geschlecht: Männlich

Angehörige/r betroffen?: Nein

10

Donnerstag, 2. Juli 2009, 17:30

Nur mal in Kürze ... mich hatte es jetzt aus dem Sattel geschossen, am 19.06.09 innerhalb von Minuten in Schüttelfrost und Fieber bis über 40°C gestürzt, am 20. dann ins Krankenhaus, ab 21. Durchfall wie aus dem Durchfalllehrbuch.
alle Untersuchungen brachten kein Ergebnis, Stuhlproben, Herzschluckecho ( wegen Ausschluss einer Entzündung am Herz) , Magenspiegelung .... aber Darmspiegelung :troest: zeigte Darm geschwollen und entzündet und zwar so das die Divertikel mit zugeschwollen und unsichtbar waren .... es wurde als 2. Schub eingeordnet, heute dann Entwarnung, nach nochmaligen abgleich aller Werte ( einschl. Leber) geht man nun davon aus das es eine infekt bedingte Entzündung war.
Konnte heute das KH verlassen, vollgepackt mit Antibiotika bis 9. bzw. 10. Juli, wollen wir hoffen das alles seinen Gang geht ... die Türen des Kranekhauses stehen mir im Fall eines Falles aber weiterhin offen .. so das in Kürze den groggy bin ich noch mehr als genug.
:oops: , auch im "Tunnel" gibt es Stop and Go

*Kosmochronos*

Brooklyn

CK-Grünschnabel

Beiträge: 2

Danksagungen: 75

CED: Sigma Divertikulitis

Geschlecht: Männlich

Angehörige/r betroffen?: Nein

11

Donnerstag, 13. August 2009, 14:32

So, ich versuche hier nun mal etwas Klarheit in meine Fragen zu bringen und diese aus meiner "Krankentagebuchgeschichte" auszuklinken.

Frage 1. Wie lange habt Ihr nach dem ersten Schub noch Antibiotika erhalten?

Frage 2. Wie ist bei Euch mit Nachkontrollen verfahren worden?
Ich habe beim Hausarzt für den nächsten Bluttest erst die zweit JULI hälfte, ist das nicht nach so einem Vorfall zu lange?
Eine Woche lang Metronidazol und Cip per Tropf. Dabei wurden alle zwei Tage die Blutwerte untersucht. Nach der Entlassung aus dem KH gabs keine Nachbehandlung, da die Entzündungswerte im "Normalbereich" waren.