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satori

CK-Eintagsfliege

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1

Montag, 26. Juli 2010, 21:09

Mein Mann hat MC

Hallo liebe Clbchen-User!



Ich fange einfach mal an..

Also, seit 1999 ist mein Mann an Mc erkrankt. Kennenglernt haben wir uns 2006, geheiratet haben wir 2007. Aus einer früheren Beziehung habe ich meine Tochter Sophie(6) mitgebracht und wir haben noch zwei eigene Kinder bekommen. Lena(3) und Maximilian (1).

Zusammen haben wir einige Fistel-OPs, Schübe, Medikamenten-Therapien und nun zuletzt eine Hemicolektomie links mit Ileo-Stoma durchlebt.Diese vier Jahre waren wirklich sehr kräftezerrend. Dennoch sind wir dankbar, das wir dadurch so viel lernen dürfen. Manchmal sind wir aber auch völlig ausgelaugt, kraft-, und Mutlos.
Gerade ist so eine Zeit, denn es scheint kein ende zu nehmen.

Die Helicolektomie bei welcher auch das Stoma gelegt wurde, war im März, mit der Intension dass, das Stoma drei Monate später wieder zurückverlegt würde. Mein Mann hat ein ausgeprägtes Fistelleiden. Die Helicolektomie wurde gemacht, weil in diesem Darmabschnitt drei Stenosen waren und von dort auch die Fisteln ausgingen. Es sollte genug zeit sein, damit der Bereich ausheilen kann.
Nun, leider reicht es nicht aus, denn durch den rest cortison und Humira in seinem Krper hat er nun Wundheilungsstörungen und seine Fistelwunde heilt nicht zu. Es wurde die Wunde noch mal angefrischt, in der intension, dass sie nun zuheile, doch nun haben wir entdeckt, das eine neue Fistel ihren weg ans Licht gefunden hat :kotz: !!

Aber als ob dass, nicht reichen würde, hat er nun auch noch einen Schub! Es ist zum verzweifeln! :verzweiflung:

Im moment sehe ich einfach kein ende der momentanen situation. Er ist so schwach und ausgemergelt. Von der Psyche ganz zu schweigen!

Ich will nicht rummjammern! Gerade hier hat ja nun jeder sein päckchen zu tragen!

Was macht ihr als Angehörige? Hat jemand vielleicht auch kleine Kinder? Hat vielleicht jemand einen gewissen plan, wie er die Krankheitsphase nutzt? Könnt ihr arbeiten? Hat jemand Erfahrung mit Umschulungen bei der Rentenversicherung?

Ich habe noch jede menge Fragen und würde mich sehr gerne austauschen!

Freu mich auf eure Anregungen :blinzel:

LG

satori

Ach, zum guten schluß: Mein Mann ist 30J. Ich bin 27J.

Also bis dänne :cool:

MeliK

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2

Montag, 26. Juli 2010, 21:38

WOW Da habt ihr eine ganze Menge durchgemacht.
Ich kann euch nur ganz viel Kraft wünschen und ich denke das Du hier im Forum einiges an Antworten finden kannst.
Mein Schatz hat auch noch so seine Probleme in den Schubphasen und auch in den nicht ganz so schlimmen Phasen.
Als Angehörige(r) ist das sicher immer schwerer weil ihr uns ja nicht direkt helfen könnt.Aber ich denke das wichtigste machst Du.Du bist einfach für ihn da und Unterstützt ihn.
Wir haben 2 Kinder. 2 und 10 Jahre. Und gehen voll arbeiten. Sicher nicht das beste beim MC aber man muß ja leben.
Mit der Umschulung kenne ich mich leider nicht aus.
Ich drücke euch einfach die Daumen das für Deinen Mann mal bessere und Schmerzfreiere Zeiten kommen und Dir ganz viel Kraft :patpat:
LG

satori

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3

Dienstag, 27. Juli 2010, 07:23

Hey melik,

danke für deine Antwort!

Wie schaffst du es arbeiten zu gehen? Mein Mann hat in den letzten vier Jahren immer wieder etwas angefangen und musste nach wenigen Monaten aufhören, weil es nicht mehr ging!

Darf ich fragen, wie alt du warst, als es bei dir ausgebrochen ist? Wie empfindest du deine Lebensqualität?

Er war 19 Jahre alt. Hatte seine Ausbildung als Einzelhändler in der Tasche, arbeitete als Animateur und das war es an Berufsefahrung. Diese beiden Berufe kann er nun nicht mehr ausführen, denn er kann dort nicht jederzeit auf Toilette.

Mein Mann sagt mir immer, das der MC gar nicht so schlimm wäre,er kann mit dem schmerz leben, also den krämpfen, auch den durchfällen, es sind die Fisteln, die ihm so zu schaffen machen! Sie sind so schmerzhaft, das er sich kaum bewegen kann...., naja, es sind sort ja auch richtige krater! :staun:

Hast du auch fisteln?

Bekommst du in der Schub-Phase Cortison? Gehst du dann noch außer Haus?

Was fällt deinem Mann in dieser zeit schwer? Das er dir nicht helfen kann? Ist er überfordert?

Ich hoffe, ich bin nicht zu aufdringlich!

Zu mir: Ich gehe momentan nicht arbeiten, bin noch in Mutterschaft. Freue mich wenn es beruflich für mich weiter geht!

LG

satori :wink:

MeliK

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4

Dienstag, 27. Juli 2010, 11:12

Hi satori
puh wie schaffe ich das.... schwer zu sagen.... wenn mein MC Ruhe gibt geht es da ich inzwischen bzw seit 07/09 sehr gut mit Kortison eingestellt bin.
An den Tagen an denen es mir schlecht geht trotz der Medis ist es hart aber ich versuche durch zu halten. Ich hänge sehr an meinem Job nicht nur wegen dem Geld.
Habe zum Glück sehr nette Arbeitskollegen und einen sehr lieben Chef der viel Verständnis hat.Wenn ich mal große Krämpfe habe oder Schmerzen spritzt mein Chef mir sogar schnell mal was. ( Arbeite in einem ambulanten Pflegedienst für Pallis Onkos und "normal" Kranke)
Ausgebrochen ist es bei mir grad in der Examensphase 1997 (da war ich 21)Ich habe zum Glück in der Uni Klinik Bonn gelernt und so war ich in der Inneren an einer guten Stelle.Wurde direkt gespiegelt und hab ne Sellink (hoffe das war richtig geschrieben)bekommen.Ich versuche mir Lebensqualität zu schaffen.Das ist nicht immer leicht aber man muß versuchen durch zu halten.
Ich denke sonst macht der MC mehr kaputt. Bin mir sicher das die Psychische Belastung eine der Hauptauslöser ist zum Schub auch wenn das noch nicht 100% bewiesen ist.
Das stimmt. Der MC selber ist nicht das Problem sondern die ganzen Nebenerscheinungen.Die Verwachsungen durch OPs oder Entzündungen, die Fisteln Abszesse etc....
hab da schon einiges operiert bekommen. Die letzte Fistel wurde 2005 mit teilen des Darms entfernt. Seither habe ich Ruhe was das betrifft. Dafür habe ich zwei Stenosen inzwischen die sicher wieder zu gehen werden,irgendwann.
Derzeit bin ich wieder auf Kortison und klar geh ich aus dem Haus,sonst würd ich die Wänder hoch laufen. Das Zeug pusht so auf das man fast wahnsinnig wird (also bei mir).
Mir geht es sehr gut grade bis auf die Nebenwirkungen. Bekomme langsam ein Mondgesicht aber das geht ja wieder weg. Das Herzrasen läßt nach 4 Stunden nach und der Rest ist erträglich :2daumen:
Meinem Mann fällt es sehr schwer wenn er nichts machen kann.Er darf mich dann nichtmal anfassen weil einfach alles weh tut. Und es ist sicher nicht leicht für den Partner wenn er mitbekommt das Du extreme Schmerzen hast und/oder manchmal 30-40 Durchfälle am Tag hast,jede Stunde dünner aussiehst und langsam die Kraft verlierst.
Das ist hart für einen Aussenstehenden.
Ich hoffe ich hab alles beantwortet. Ich muß jetzt mal warten wie es in 3 Wochen aussieht. Dann bin ich auf 20mg und wenn die Entzündung weiter unten ist werd ich wohl wieder ne Zeit Ruhe haben.
Ich drück euch die Daumen das ihr mal schnell eine bessere Lösung finden.Ich weiß nicht wo ihr in Behandlung seit aber ich denke es schadet nie sich weiter zu informieren.
Vielleicht ne andere Klinik oder ein anderes Medikament.
Es gibt sehr viele verschiedene Sachen bei MC und jedem hilft es unterschiedlich. Leider gibt es keine Allgemeintherapie für uns Betroffenen.
Lies Dich durch oder lass Dich beraten. Es gibt auch einige Vereinigungen und Ringe von Kliniken und Ärzten die sich austauschen.
Solche Infos findest Du auch hier im Forum mit Kontaktlinks etc wenn ich mich nicht täusche.Da können die MODs aber mehr zu sagen da ich recht Neu im Forum bin.
LG und weiter alles Gute für euch :bye:

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satori (27.07.2010)

satori

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Mittwoch, 28. Juli 2010, 07:50

Hey melik!

Ich freu mich sehr für dich, das du in deinem Beruf Erfüllung gefunden hast und datz auch noch tolle Kollegen und einen tollen Chef. Nun ja, das fehlt meinem Mann ganz offensichtlich und ich denke, das ist auch etwas was die Krankheitsphasen erschweren. Er haz nichts zu dem er zurück gehen kann, wenn es ihm besser geht. Er fängt immer wieder von vorn an und wiederholt meist schon gelerntes, aber ich glaube, dass gehört wohl in die Psycho-Ecke!

Ich freue mich sehr dass du mir meine fragen alle so offen beantwortest hast und ich muss sagen, dass ich dadurch erleichterung verspüre. Ich habe nun wieder das gefühl, dass es auch bei uns weiter geht und diese Phase ein ende hat!

Mit deinem Mann kann ich gut mitempfinden, denn dass hast du schon ganz richtig erkannt, es ist furchtbar, wenn man zusehen muss wie es dem Partner stund um stund schlechter geht und ihr habt auch nun auch Kinder, die ihre Ansprüche geltend machen!
Ich fühle mich in schlimmen situationen manchmal wie in einem sumpf, in dem jeder schritt schwerer wird!

Dank auch für deine Anteilnahme, dass tat mir wirklich sehr gut. In unserem Verwandten und Bekanntenkreis gibt es keinen chronisch-Kranken und wir stoßen oft an mißverständniss und auch leider oft an wenig mit-, oder feingefühl, was manchmal gar nicht einfach auszuhalten ist.

Obwol ich noch nicht sehr lange hier bin, fühle ich mich aber schon ganz wohl und viele beiträge aus den versch. Foren sprechen mir aus der Seele!

Liebe Grüße

Satori :knuddelh:

satori

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Beutelratte

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7

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:32

Hallo satori,


Hat jemand Erfahrung mit Umschulungen bei der Rentenversicherung?



Ich würde sagen erst mal muß Dein Mann gesund werden bzw. in einen Zustand kommen wo überhaupt an Arbeit zu denken ist. Momentan glaube ich nicht, dass er die Kraft aufbringen könnte um diese ganzen Anträge und den damit verbundenen Streß aus zu halten.

Vorerst glaube ich muß situativ entschieden werden und eines nach dem anderen gemacht werden was Ihm Linderung bringt. Sein Körper braucht Ruhe um zu gesunden. Vielleicht würde Euch allen eine Kur gut tun. Vielleicht getrennt von einander um wieder Kraft für die ganze Situation zu bekommen.

So ein Antrag geht mit Sicherheit durch und könnte Euch wieder ein wenig Entspannung bringen.

Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiterhin viel Kraft und Energie. Manchmal dauert es einfach unendlich lange bis mal wieder Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird. Es ist immer einfach gesagt, das weiß ich, aber trotzdem, versucht durch zu halten und holt Euch Hilfe von Außen. Das braucht man manchmal einfach.

Liebe Grüße Tina

Es ist schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die einen trösten wenn man traurig ist
und motivieren weiter zu machen. :troest:

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satori (28.07.2010)

satori

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8

Mittwoch, 28. Juli 2010, 16:38

Hallo Tina,

danke für deine nachricht.

Meiner frage bezüglich der Rentenversicherung, hätte ich wohl besser ausführen sollen. Also, mein Mann hat schon zwei Umschulungen begonnen und musste sie nach wenigen Monaten aus gesundheitlichen gründen beenden. Nun befürchten wir, dass er keine weitere Umschulung finanziert bekommt. Deshalb die frage nach Erfahrungen!

Sicherlich hast du recht damit, dass er erst einmal wieder gesund werden muss und wir situativ handeln sollten. Das fällt jedoch sehr schwer wenn man nicht weiß wie es weiter geht.
Ich habe aber erkannt, dass es nichts bringt sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn die RV hat da wohl kaum einen allumfassenden Plan.

Deine Anregung mit der Kur ist super. Er hat auch schon die eine oder andere Kur in Anspruch genommen, die auch immer ein wenig besserung gebracht haben. Nach der nächsten OP wird er auch wieder fahren. Im Augenblick hat es nur wenig Sinn, da er fast nichts machen kann. Entweder durch das Stoma oder die Powunde.
Wir müssen jetzt einfach ausharren und das beste daraus machen. Es ist toll hier Gleichgesinnte zu treffen!

Im nächsten Jahr habe ich auch für die Kinder und mich eine Kur geplant, in diesem Jahr kommt die große in die Schule und ihre Schwester in den Kindergarten. Es ist uns sehr wichtig, dass sie sich dort erst eingewöhnen und "fuß" gefasst haben, denn den genauen Kurtermin kann man sich ja nicht aussuchen. Also ist es schwer zu planen und die Herbstferein sind nun mal auch nur zwei Wochen.

Nun ja, wir versuchen unsere gemeinsame zeit so gut es geht zu genießen und freuen uns auch darüber, dass wir beide unsere Kinder so viel miterleben dürfen. Bei den meisten Eltern ist es so das zumindest einer arbeiten geht und wenig miterleben darf.
Außerdem hat sich mein Mann in den letzten Jahren zu einem ausgezeichneten Koch und Bäcker entwickelt :essen: :kuchen: :2daumen: !

Danke für deine Anregungen und deine Ehrlichkeit! :knuddelh:

Liebe Grüße

satori :cool:

Beutelratte

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9

Mittwoch, 28. Juli 2010, 17:25

Hallo satori,



denn den genauen Kurtermin kann man sich ja nicht aussuchen. Also ist es schwer zu planen und die Herbstferein sind nun mal auch nur zwei Wochen.



Du es gibt Kurkliniken, gerade für Mutter - Kind Kuren da ist eine Schule mit angeschlossen. Somit wäre kein Lerndefizit zu erwarten. Aber doch einfach gut auch für Dich etwas Abstand von zu Hause zu haben.
Ich kenne es aus eigener Erfahrung, mein Mann hat hier auch einiges mit mir mitgemacht wo er an den Rand seiner Kräfte kam. Ihm hat es immer gut getan wenn ich auf Kur war, so konnte er die Verantwortung abgeben und sich um sich alleine kümmern.
Und für mich war es gut mich einfach auf mich zu konzentrieren und nicht mich kümmern müssen wie geht es Ihm mit mir dabei. Die Freude auf das Wiedersehen war dann um so größer.


Außerdem hat sich mein Mann in den letzten Jahren zu einem ausgezeichneten Koch und Bäcker entwickelt


Siehst Du kein Schaden ohne Nutzen !!! So bist Du auch entlastet und kannst Dich um andere Dinge kümmern und brauchst nicht ans Kochen denken. Und für Deinen Mann ist es eine Aufgabe und lenkt Ihn auch ab.
Finde ich gut.
Wenn ein Partner chronisch krank ist und viel Zeit im Krankenhaus verbringen muß ist das ganze Familienleben durch einander. Da ist es schon immer schwer sogenannt " normal " zu bleiben. Man hat einfach existenzielle Sorgen und Ängste, die Freunde halten diesen Zustand meist nur kurz aus, einige verliert man dadurch dann einfach weil deren Leben einfach weiter geht. Unseres zwar auch, aber eben ganz anders. Aber wir haben fest gestellt es kommen neue Freunde dazu, während dieser schweren Zeit weiß man auch wo die wahren Freunde sind. Auch nicht schlecht, wenn auch schmerzlich diese Erfahrung.

Gebt nicht auf, es kommt auch für Euch wieder eine bessere Zeit, wo Schmerzen und Krankheit in den Hintergrund treten und man wieder Freude am Leben hat. Klar kommen immer wieder Situationen wo nicht schön sind, aber ich sage immer, es trifft auch die anderen, die einen eben früher die anderen später.
Wichtig ist, dass Ihr zusammen haltet und Euch unterstützt soweit es eben geht. Der Partner spielt eine ganz wichtige Rolle für jemanden der krank ist. Für mich ist es auf jeden Fall so.

Ich wünsche Euch alles Gute, liebe Grüße Tina

Es ist schön, dass es immer wieder Menschen gibt, die einen trösten wenn man traurig ist
und motivieren weiter zu machen. :troest:

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satori

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10

Mittwoch, 28. Juli 2010, 17:49

Hach,.... du rührst mich richtig :knuddelh: ! Das ich hier so viel verständnis bekomme, hätte ich nicht erwartet!!

Zu meiner Kur:
Ich mache mir keine sorgen um Lerndefizite, sondern den sozialen Kontakten, die dann gerade im Aufbau sind. Diese schmerzlichen Erfahrungen, dass die Menschen gehen, wenn es einem schlecht geht, durften wir in den letzten Jahren sehr oft machen. Wir sind eben nicht "normal" und die Krankheitsphasen kommen doch immer ungünstig, nicht wahr?!
Da wir nicht so beweglich sind, wie gesunde, versuchen wir unsere Kinder so gut es möglich ist, in unseren Wohnort zu integrieren, damit sie "flitzen" können, denn wir können nicht immer mit.So verschaffe ich mir dann auch erleichterung.
Da in diesem Jahr ein großer umbruch ist, also ein neuanfang, für die Kinder ist es uns wichtig, dass sie in der Anfangsphase, in der sich Freundschaften und Grüppchen bilden dabei sind und ein Chance haben sich gut zu integrieren.
Dafür warte ich einfach noch ein bisschen auf meine "Aus-Zeit"

Zu seiner Kur:
Ich freu mich, wenn er fährt, denn diese Erleichterung , wie bei deinem Mann, verspüre ich auch wenn er weg ist. Selbstverständlich ist die Freude genauso groß wenn er wiederkommt. :knuddelh: Wenn er in der Kur ist und sich allein auf sich Konzentrieren kann, kann ich mich hier auf mich konzentrieren und auch mal etwas verschnaufen! Außerdem weiß ich, dass es ihm danach meistens besser geht als zuvor!

Liebe Grüße

satori