Hallo, liebe Beuteltiere !
Obwohl ich noch ein unerfahrener "Neubeutler" bin (seit 18.05.11), möchte ich trotzdem einen Tip einstellen, über den sich schon das Pflegepersonal im Krhs und die Stomatherapeutin zuerst amüsiert haben, dann aber klasse fanden und weitergeben wollten.
Ich hatte mir schon in der Klinik Gedanken gemacht, wie ich denn wohl zuhause die Stomabeutel usw. am besten diskret entsorgen könnte.
Also Männe in den Drogeriemarkt zum sichten des Angebots brauchbarer Müllbeutel geschickt.
Etwas überfordert stand er vor dem Regal und schnappte sich dann eine Verkäuferin, der er sagte, was er braucht (kleine Müllbeutel, undurchsichtig, dicht) und auch wofür (fand ich richtig klasse, wie locker er mit dem Thema Stoma umgeht

).
Nun ja, die Verkäuferin gab ihm eine ganze Rolle schwarzer Tüten, die es kostenlos gab.
Nun musste er mir nur noch beibringen, was für Tüten das waren......
Es handelt sich um die bei Hundebesitzern bekannten "GASSI-BEUTEL", in die die Hinterlassenschaften des Lieblings eingetütet werden müssen und welche die Gemeinden kostenlos zur Verfügung stellen.
Zuerst war ich zwar etwas befremdet, dann haben wir uns kringelig gelacht und spätestens, seit ich die Beutel ausprobiert habe, bin ich begeistert :
-- die Beutel haben genau die richtige Größe um Platten, Mullkompressen, Einmalwaschlappen und Stomabeutel darin unterzubringen
--anschließend zugeknotet sind sie geruchsdicht
-- sie sind undurchsichtig und können ohne Scham im Mülleimer entsorgt werden
-- man bekommt sie kostenlos
Ebenfalls kostenlos waren Männe`s Sprüche gegenüber unserem 17-jährigen Sohn :
"Siehste, jetzt können wir mit Mama auch wieder spazierengehen, wir müssen nur genügend Gassi-Beutel mitnehmen....."
Jaja, wer den Schaden hat, gell.......?
Ich bin aber sehr froh, dass das Thema Stoma hier kein Problem ist und wir sogar noch darüber lachen können
In diesem Sinne viel Humor und schöne Gassi-Gänge wünscht Euch
Kienante
P.S. Ich lasse mich aber trotzdem von meinem Stoma nicht an die Leine nehmen