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Lillemoor

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1

Sonntag, 26. Februar 2012, 17:13

Nach vier Wochen wieder in die Arbeit - Panik macht sich breit

Nachdem ich letzte Woche in der CU SPezialsprechstunde war nehme ich brav meine höhere Dosis Corti ( das dreifache wie vorher) und das ganze andere Zeug.

Da es mir inzwischen wesentlich besser geht, wenn auch noch nicht optimal, möchte ich ab Dienstag wieder in die Arbeit gehen.Natürlich auch weil ich grundsätzlich ein schlechtes Gewissen habe wenn ich nicht zur Arbeit kann, egal wie besch. es mir geht. Schön doof, aber ich kann das nicht abstellen :verzweifelt: Anderer Seits graust es mich davor wieder hinzugehen. DIe Fragen des wieso weshalb warum usw.

Und wie in meinem Thema davor erwähnt, ist das allen in meiner Arbeit bekannt! Leider hatte meine Offenheit, von Anfang an, keine positive Wirkung. Verständniss war bislang gleich null.

Wovor es mich graut sind wieder spitze Andeutungen, vorwürfe etc. Ich weiß genau wie ich auf sowas reagiere: Versuche zu erklären was die CU mit einem macht, dass ich nicht arbeitsfähig war.....



Besonders schwierig ist das ganze auch, weil ich im Januar meine Umsetzung in eine andere Einrichtung beantragt habe und nun bald als möglich in einer anderen Stelle hospitieren soll. Daher kommen auch verletzte Gefühle von Kollegen hinzu, die ich verstehen und respektieren kann, aber die Situation für mich im Moment zusätzlich erschweren.

Ach menno :verzweiflung:

Ich weiß dass es ja irgendwann soweit ist, dass ich wieder hin gehe, darum lieber früher als später. Außerdem will ich auch eine Zeit haben um mich von meinen Bezugskindern zu verabschieden. :verzweifelt:

Zur kurzen Erklärung, ich hatte das Haus mit aufgebaut und bin am längsten in der Einrichtung. "Meine" Kinder sind mir entsprechend ans Herz gewachsen. Leider ist die Belastung dort für mich zu hoch. Das eizusehen hat ein ganzes Jahr gedauert. Vorallem die Entfernung von zu Hause zur Arbeit hat mich sehr belastet. Das wurde schlimmer mit den ADS Problemen meiner Tochter, die Grundschülerin ist und mich mehr benötigt, als es vieleicht ein anderes Kind in ihrem alter. Da ich auch mit Krippenkindern arbeite muss ich sagen dass dies körperlich für mich zu schwer ist. Und grad bei den ganz kleinen fange ich mir ständig neue Infekte ein.

So phu, genug getextet.

Warum ich das alles hier schreibe? Falls der Wiedereinstieg übel läuft wäre es schön hier vieleicht einwenig aufgefangen zu werden. Oft tut es ja auch schon gut soetwas einfach nur von der Seele zu reden ( zu schreiben).

Liebe Grüße

Lillemoor

Duke

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2

Sonntag, 26. Februar 2012, 19:46

Hallo Lillemoor!



Natürlich kannst du dich hier mitteilen, Rat holen, bloß mal ausquatschen....dafür ist das Forum doch in erster Linie da!! :ja:

Ich denke, du solltest beginnen, mehr an dich und deine Tochter zu denken und weniger an die Kollegen oder "deine Kinder" in der Krippe. Ich kann mir vorstellen, dass dir gerade die Trennung von den Kindern dir schwer fällt, aber versuche es, in deinem Sinne, etwas pragmatischer zu sehen. Kinder gewöhnen sich auch schnell an neue Mitarbeiter. Die Meinung deiner Kollegen sollte dir noch weniger wichtig sein....sie reden wahrscheinlich sowieso...egal, was du tust!



Wichtig ist, dass es dir gut geht und du deine Tochter so versorgst, dass du ein gutes Gefühl hast. Ich denke, eine gute Portion Egoismus hat noch nie geschadet...ich selber habe in dieser Beziehung auch sehr viel dazu lernen müssen...und ich lerne noch!!! Und das im privaten Bereich genau so wie auf der Arbeit (ebenfalls ein sozialer Beruf!). Wenn du nicht auf dich aufpasst, tut es keiner :ja: !!



Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es auf der neuen Arbeitsstelle alles gut klappt und dein Leben sich verbessert :2daumen: !!

Und wenn dich was nervt...melde dich!!



Alles Gute und Liebe für dich :knuddelh: !!
Viele Menschen versäumen das kleine Glück während sie auf das grosse warten!


:bye:

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Lillemoor (27.02.2012)

Lillemoor

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3

Montag, 27. Februar 2012, 19:45

Danke Bärbel ,



du hast absolut recht mit dem was du da schreibst. Ich arbeite noch dran, der Kopf hat es schon begriffen aber umsetzung klappt noch nicht wirklich. Nu war ich nochmal bei meinem Arzttermin am Morgen und war fest überzeugt dass ich wieder in die Arbeit kann. Aber nö, er will dass ich mich noch eine Woche erhole. :verzweifelt:

Mir kommt schon die Zimmerdecke entgegen...

Dafür habe ich heute wirklich viel erledigt, was sonst ewig Zeit wegen Zeitmangel bedarf. Das hat mir heute ein richtig gutes Gefühl gegeben. Ja, es ist an der Zeit an meine Tochter und mich zu denken.

Mal sehen wie es mir am Sonntag geht.

LG

Lillemoor

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Linchen2 (28.02.2012)

Duke

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Dienstag, 28. Februar 2012, 18:06

Liebe Lillemoor!



Schön, dass ich dir ein wenig helfen konnte...es ist eine wirklich harte Schule, durch die wir da müssen :ja: !!



Aber es lohnt sich wirklich, das kann ich dir versichern!!

Du schreibst, dass dir zu Hause die Decke auf den Kopf fällt! Versuche doch, die Zeit für dich so gut es geht zu nutzen. Vor allem in dem Sinn, dass du dir und deiner Tochter mal etwas Gutes tust, wozu du sonst keine Zeit oder Muße hast. Zum Beispiel einen kuscheligen Videonachmittag...einen Wellnesstag mit Vollbad, cremen und schminken...in aller Ruhe kochen und essen...einen Lesenachmittag oder ähnliche Dinge. Einen Anfang hast du ja schon gemacht, allerdings hörte sich das für mich eher nach Pflicht als nach Erholung an... :versohl: !

Ich denke, es ist wichtig, dass du auch im Kopf soweit kommst, dich nicht mehr unter Druck zu setzen. Dein Doc hat dich krank geschrieben. Wenn du dich damit abfinden kannst und das Beste daraus machst wird es dir schneller besser gehen, als wenn du dir immer sagst:" Ich muss gesund werden"!

Ich weiss, dass das leichter gesagt als getan ist (aus eigener Erfahrung)!

Ich drücke dir die Daumen dass es bald mit der Umsetzung klappt :2daumen: !!



Solltest du noch Fragen haben, melde dich jederzeit!!

Alles Gute und Liebe für dich :knuddelh: !!
Viele Menschen versäumen das kleine Glück während sie auf das grosse warten!


:bye: