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Obsi

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1

Dienstag, 13. März 2012, 20:10

MC, Colitis oder doch "nur" was Infektiöses?

Hallo,
nun stehe ich endgültig auf dem Schlauch.

Gestern erhielt ich den Anruf meines Gastro das ich heute unbedingt hin soll. Ich dachte mir nur , super endlich hat er was.

Dort angekommen wieder die Ernüchterung. Er und auch seine Kollegen sind der Ansicht das es etwas crohnisch entzündliches ist. Der Pathologe hingegen ist immernoch der festen überzeugung das es sich um etwas infektöses handelt.
Doch alle Blutwerte deuten nicht auf etwas infektöses hin.

Bei der Koloskopie hat der Doc festgestellt das mein Dickdarm zu 60% entzündet ist und auch im Dünndarm sieht es nicht besser aus.

Nun schlug er mir heute vor wir versuchens einfach mal mit erhöhtem Cortison. Ich nehme bereits seit fast 2 1/2 Monaten Predni auf 20mg, welches ab morgen auf 60mg erhöht werden soll für erst einmal eine Woche.
Wie ist es denn nun wenn es doch was infektöses ist? Dann sollte das Corti ja eigentlich keine Wirkung zeigen oder?

Wäre über jeden Rat/Vorschlag oder sonstigem sehr dankbar.

Kuschi

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2

Mittwoch, 14. März 2012, 13:09

Hallo Obsi,


Deine Vermutung trifft nicht ganz zu: Unter Kortison lässt sich sehr viel maskieren!

Falls eine Steroidbehandlung Deine Beschwerden bessert, kann man keineswegs ein infektiöses Geschehen ausschließen.

Wie begründet der Pathologe seine Meinung? Liegt Dir der histolog. Befund vor?

Falls nicht, besorge Dir eine Kopie.
Ich würde meinen Arzt noftmals ins Gebet nehmen. :gruebel:

Gruß von Kuschi
Viele Grüße, Kuschi :smile:

Obsi

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3

Mittwoch, 14. März 2012, 15:46

Der Histobericht sagt nur aus das weder Anzeichen für Colitis oder MC vorhanden sind.
Die Entzündungen sollen auf toxischer Basis beruhen, welche ich aber ausschliessen kann, da ich seit mehreren Jahren keine Medikamente nehme.

Habe heute angefangen mit den 60mg, mal sehn wir es mir die nächsten Tage geht

katika

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4

Sonntag, 18. März 2012, 19:01

Hallo, wie geht es Dir mittlerweile?
Ich nehme seit Mittwoch letzter Woche erst 50 mg, jetzt 40 mg Cortison.
Außerdem seit Mitte Februar 3 g Salofalk, seit Mittwoch 2,4 g.
Seit ich das Cortison nehme habe ich keine Gelenkbeschwerden mehr, worum ich sehr dankbar bin !!!

Ich hoffe sehr, daß beim wöchentlichen Reduzieren es mir weiterhin so gut geht.
Mit einer Diagnose sieht es bei mir trotz Coloskopie u. Biopsien auch nicht so doll aus.

Bei mir ist es eine Pancolitis ohne Dünndarmbefall.
Trotzdem stand im Hysto-Befund was von MC ?, CU ?, toxisch ?.

Langsam habe ich mich daran gewöhnt, daß ich nicht einfach eine Diagnose bekommen habe.
Vorallem weil es mir so gut geht, ich arbeiten kann u. wohl grad etwas am Verdrängen bin.

Der Gastroenterologe, bei dem ich seit letzte Woche bin ( u. auch mein erster seit der Krankenhauscoloskopie)
will Anfang Mai eine Magenspiegelung u. eine Coloskopie machen.
Außerdem letzte Woche nochmal eine Stuhlprobe u. demnächst Blut.
Mal sehen, ...

Obsi

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5

Samstag, 24. März 2012, 20:03

Hallo, wie geht es Dir mittlerweile?
Hallo,
mittlerweile gehts mir recht gut. Durchfall ist sehr selten geworden und wenn lag es daran das ich mal wieder was falsches gegessen habe (Milchprodukte). Meine Gelenkbeschwerden sind so gut wie weg.

Was mich zur Zeit aber sehr nervt ist das ganze Wasser im Körper. Meine Füsse sind mittlerweile so dick das ich kaum noch in die Schuhe passe. Soll aber laut Arzt besser werden wenn wir weiter reduzieren.
Ab nächster Woche sinds 50mg Corti und soll dann wöchentlich um 5-7,5g gesenkt werden bis wir dann bei 5mg am Ende angekommen sind.

katika

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6

Sonntag, 25. März 2012, 13:41

Hallo, wie geht es Dir mittlerweile?
Hallo,
mittlerweile gehts mir recht gut. Durchfall ist sehr selten geworden und wenn lag es daran das ich mal wieder was falsches gegessen habe (Milchprodukte). Meine Gelenkbeschwerden sind so gut wie weg.

Was mich zur Zeit aber sehr nervt ist das ganze Wasser im Körper. Meine Füsse sind mittlerweile so dick das ich kaum noch in die Schuhe passe. Soll aber laut Arzt besser werden wenn wir weiter reduzieren.
Ab nächster Woche sinds 50mg Corti und soll dann wöchentlich um 5-7,5g gesenkt werden bis wir dann bei 5mg am Ende angekommen sind.
Wie schön!
Ich esse auch ab u. an "was Falsches", vorallem Süßes leider wieder, u. promt grummelt es im Bauch, aber eigentlich nicht anders als früher schon mal.
Ich habe mit 50 mg Cortison angefangen, das soll ich wöchentlich um 10 mg reduzieren. Die total verschiedenen Reduktionschemata Anderer Betroffener irritieren mich sehr, weil ich natürlich schon viel nachgelesen u. Angst vor erneuten Gelenkbeschwerden habe!
Mit Wasser habe ich keine Probleme, etwas in d. Beinen hatte ich schon Monate lang, aber nicht so wie Du beschreibst.
Ich kenne mich nicht wirklich aus, aber es gibt entwässernde Nahrungsmittel oder Tees, frag mal Tante Google.
Alles Gute Gruß katika

Inaala

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7

Sonntag, 25. März 2012, 15:01

Hallo Katika,

dass Cortison in ganz unterschiedlichen Schemata reduziert wird hat mit der Individualität der erkrankung an sich und der davon Betroffenen im Speziellen zu tun... sprich: das "funktioniert" bei Jedem anders. Grundsätzlich versucht man natürlich, das Cortison relativ zügig abzusetzen. Dabei muss man aber ein Schema der Dosisverringerung finden, die der Körper des Betroffenen "mitmacht", ohne wieder Symptome zu zeigen. Der Teufel liegt da im Detail :zwinker: ... der eine Körper toleriert 10mg pro Woche, der andere fängt schon bei 5mg an zu "motzen"... je geringer die Gesamtdosis an sich ist, desto vorsichtiger muss man manchmal reduzieren. Scheinbar fällt es dem Körper dann mehr auf, wenn was "fehlt".
Also sei nicht beunruhigt, Dein behandelnder Arzt hat sich bei Deinem Schema was gedacht... wenn es so nicht funktioniert, dann muss man es ändern und durch diese Änderungen entstehen diese vielen unterschiedlichen Dosierungen.
Amicum esse unum animum in duobus corporibus

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katika (25.03.2012)