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Zeno

CK-Eintagsfliege

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1

Mittwoch, 21. März 2012, 08:47

Keine Diagnose... was sagt der Befund?

Hallo

Ich lese "heimlich" die Seite schon seit ca 2 Monate....Dachte es könnte sein dass ich eine CED mit 42 "bekommen" habe. Hatte im Dezember 2011 Duchfall mit Schleim und Blut für ca 1 Woche...Angst hat sich breit bei mir gemacht und bin z. Arzt gegangen (Gastro). Er meinte eine Darmentzündung knoente sein. Sofort z. KOLO ! Laut erste Darmspiegelung Mitte Dez war d. Dikdarm entzündet , die 30 Biopsien haben kein Anhalt auf eine CED ergeben. Ist eine infektiöse Kolitis oder eventuell da ich einen Bandscheibevorfall i. Oktober 2011 hatte und IBU, Diclofenat und Voltaren geschluckt hatte..ist d. Darm entzündet.
Sollte nach 3 Monate z Check kommen. Hatte Salofalk und ein bischen Budenofalk...bekommnen...wobei denke nicht dass wirklich das zu Besserung gebracht haben, denn schon vor Einnahme ging mir viel beser....sogar nach d. Spiegelung. Stuhlfreq. ist seit Feb OK.1 mal am Tg. kein Schleim und kein Blut. Nehme weithin Salofalk und Decortin bei 5 mg.
Gesagt getan...Im Mrz war ich bei d. Kolo ud MRT. Kolo ist ohne Befund. Den MRT verstehe leider nicht. Termin wg Aufklärung ist erst nächste Woche. Problem ... ich habe i 4 Monate 8 kg abgenommen und fühle mich schlapp... um 4 Uhr wache auf ...

Könnte ...bzw. hat jemand eine Idee was d. Befund besagt? Ist MC oder eine CU oder was anderes? Mache mir so viele Gedanken. Bin verheiratet 2 Kinder ... oh Gott was nun. Ich lese in Netz nur über schlimme Verläufe OPs u.s.w

MRT des Beckens
MRT des Abdomens
VORL ÄUFIG VALIDIERT : Keine Voruntersuchung zum Vergleich vorliegend.Wandverdickung am Sigmorektalen Übergang ohne Zeichen einer mesenterialen Reizreaktion. Kein Anhalt für eine Fistelbildung. Keine Abszesse. Keine entzündlichen Flüssigkeitsformationen. Dilatierte Vene dorsal des M. psoas linkseiti g die kurzstreckig hyperintens in der T2-w Sequenz erscheint. Keine Lymphadenopathie iliacal oder inguinal.
Wandverdickung am Sigmorektalen den Übergang ohne Zeichen einer angrenzenden Reizreaktion, a.e. chronisch. Aktuell keine Zeichen einer Aktivität bei Morbus Crohn. Kein Anhalt für eine Fistelbildung. Keine Abszessbildung. Keine entzündlichen Flüssigkeitsformationen. Keine Lymphadenopathie.


Wäre nett ob emend mir helfen konnte.

Danke schön

und ALLES GUTE !!!

Zeno

Miriam1980

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2

Mittwoch, 21. März 2012, 09:33

Hallo Zeno,
erstmal herzlich willkommen im Cröhnchen Klub.
Ich habe Deine Überschrift verändert. Bitte achte darauf, Deinen Beiträgen aussagekräftige Titel zu geben.
Schreiben kann hier jeder so wie er will, allerdings ist es leichter Beiträge zu lesen, wo nicht ganz so viel abgekürzt wird... das nur als kleiner Tipp.

Lies bitte unbedingt einmal die Ankündigungen (Link siehe meine Signatur).
Dann findest Du Dich hier im Ck sicher noch besser zurecht.
LG Miriam
Ankündigungen - bitte lesen!
Blau = Moderatorin
Schwarz = Privatperson



...und mit dem gar nicht mehr kleinen Löwen :knuddelh:
...und der kleinen Strampelmaus :knuddelh:

Zeno

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3

Mittwoch, 21. März 2012, 09:40

Hallo Miriam

Danke schön. Sorry ich werde deine Anweisung verfolgen.

Ciao

Belly

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4

Mittwoch, 21. März 2012, 21:05

In dem MRT steht lediglich, dass die Darmwand am letzten Ende des Dickdarmes wandverdickt ist. Das kann z.B. nach einer Entzündung der Fall sein. Es sagt nicht aus, warum die Wand verdickt ist. D.h. es kann von jeder vorangegangenen Entzündung sein - also auch jeder vorrangegangene Magendarminfekt kann solch eine Veränderung machen. Also musst du leider abwarten, was der Doc sagt.
LG, Belly
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Obsi

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5

Samstag, 24. März 2012, 19:55

Bei mir ist der Vorgang derzeit ähnlich.

Labor sagt infektös, woraufhin mein Gastro aber verneinte. Alle Blutwerte weißen auf etwas anderes hin.

Zur Zeit wird bei mir auch nur rumgetestet und in 1-2 Wochen erneute Untersuchungen angestellt.

katika

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CED: CED, noch unklar, eher CU

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6

Sonntag, 25. März 2012, 13:24

RE: Keine Diagnose... was sagt der Befund?

Hallo

..... fühle mich schlapp... um 4 Uhr wache auf ...
ich habe mir das hier herausgepickt, weil, das scheinbar ne magische Uhrzeit ist, ...
ging mir nämlich in der akuten Schmerz- u. Durchfallzeit genauso.
Jetzt unter mittlerweile 30mg Cortison bin ich Beschwerdefrei u. früh wach u. fit.
Alles Gute, bist nicht allen mit der Unsicherheit, ich habe auch Kinder u. bin über d. ersten Schreck weg, vorallem, weil es mir grad so gut geht.

Zeno

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7

Sonntag, 25. März 2012, 19:21

Hi Obsi

Danke f dein Beitrag.
Na ja bei mir ist es so dass ich seit 4 Mon nicht genau weisst was mir fehlt. Die Blutwerte sind ok, Kolo war letzte Woche Ok, Histo weisst auf eine Entzündung hin aber nichts chronisch.

Na Ja... Und Ich?

BauchSchmerzen und Gewichtverlust ueber 8 Kg in 4 Monate.

Was jetzt wissen würde ist wie oft die CED Diagnose als Verdacht stand und WIRKLICH wie viel davon wurde letztendlich
als ERKRANKT bestätigt.,..

Ich meine auch wenn es CED seien sollte wünsche mir einen milden Verlauf...Frage mich manchmal was ist schlimmer MC oder CU zu haben...

Bei MC sind die Komplikationen viel grösser als b CU.,. Mit OPs u.s.w

Schoene Gruesse

Zeno

Zeno

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8

Sonntag, 25. März 2012, 19:30

Hi Katika

Danke schön fuer dein Beitrag ... es tut so gut:-)

Also...ich wünsche mit dass wirklich nur einen bösen Traum ist.

Keine Ahnung aber bis jetzt war alles perfekt.

War nie wirklich bis jetzt so krank...

Und jetzt das...
Seit 4 Monate ...

Denkst du dass MC immer mit Gewichtverlust verbunden ist?
Ich esse fast wie vorher... Nur die fetten Sachen und Suessigkeiten sind weg.
Trotzdem bin ich in 5 Monate v 79 auf 71 Kg bei einer Groesse v 1,88,

Mein Dünndarm wuerde bis jetzt nucht geroengt nur Dickdarm und terminalen Illeuem ca 15 cm. Und da am Uebergang war entzüngungsfrei.

Kann es sein dass noch eine Entzündung i Dünndarm oben sitzt?
Wie ist es bei dir an Anfang gewesen? Auch Gewichtverlust? Seit wann hast du das?


Danke schoen

Zeno

Inaala

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CED: MC/CU

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9

Sonntag, 25. März 2012, 19:42

Zu Deiner Frage, was schlimmer ist: das läßt sich pauschal nicht sagen... Auch wenn bei MC theoretisch mehr Fläche befallen werden kann und die Abszess-/Fistelneigung größer ist,gibt es sowohl sehr milde als auch sehr komplizierte Verläufe sowohl bei MC als bei CU. Sehr aktive und schwere Verläufe sind weder bei MC, noch bei CU "schön".

Bei Durchfällen ist die Gefahr eines Gewichtsverlusts natürlich immer gegeben. Auch kann es durch Aufnahmestörungen dazu kommen, dass Nährstoffe nicht richtig verarbeitet werden- dadurch kann man auch Gewicht verlieren/nicht halten. Allerdings muss eine CED nicht zwingend mit Gewichtsverlust verbunden sein. Ich habe bei mäßiger CED-Aktivität jahrelang ungefähr immer das selbe Gewicht gehabt, aber auch schon in zwei Monaten 12kg verloren... im Moment halte ich es wieder auf einem Level. Du siehst- es KANN so sein, MUSS aber nicht.

Bei MC kann es sein, dass nur ein Teil des Dünndarms betroffen ist(kann man das durch Röntgen erkennen? :gruebel: ), bei Cu nicht.
Amicum esse unum animum in duobus corporibus

katika

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CED: CED, noch unklar, eher CU

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10

Montag, 26. März 2012, 19:53

Hallo ZENO,
hier erstmal ein paar Antworten auf Deine Fragen an mich:
An Gewicht verliert man immer bei Durchfall u. eingeschränktem Eßverhalten;
egal ob MC, CU oder Magendarmgrippe.
Das fand ich auch gar nicht so schlimm, bei mir waren es nur so 6-8 kg oder so, die eh zuviel waren.
Durch Heißhunger u. wieder normales Essenkönnen u. evtl etwas Wassereinlag. bin ich aber wieder am Zunehmen :oh_nein:
Bei mir hat es so richtig Anfang Februar mit schlimmen Gelenkbeschwerden begonnen.
Dann kam der Durchfall u. die Bauchschmerzen.
Ich habe das aber irgendwo schon zusammengefaßt ( schau mal in meinen Beiträgen)
Anfang Mai bekomme ich meine erste Magenspiegelung u. eine 2. Darmspiegelung.
Geröngt wurde ich gar nicht.
Die Kniespiegelung u. das Röntgenbild vom letzten Herbst hatten schon ergeben, daß mein Kniegelenk eigentlich ok war.
Ich denke da fing es schon irgendwie an.
Eigentlich bescheuert, aber ich habe mich auf eine CU eingeschossen :psst: .
Zum Gastrenterologen habe ich ganz trotzig gesagt, daß ich( bei diesen unklaren Diagnosen aus d. Darmspiegelung u. Histologie)
mit meinen 37 J. zu alt für einen MC bin u. diesen ablehnen würde :rotwerd:
Er hat etwas geschmunzelt u. gemeint er wüßte nicht was von beidem er haben wollte wenn ... .
Ich habe vor lauter Ungewißheit eins gewählt was eher zu d. Symptomen u. mir paßt u. echt nur passende Beiträge u. Infos gelesen.
Das half mir etwas.
Jetzt gehts mir sowas von gut u. normal, daß ich am liebsten auch an einen schlechten Traum glauben möchte.
Aber ich schleiche brav mein Cortison weiter aus, nehme 2,5 g Mesalazin u. hoffe einfach, daß es mir weiter gut geht, ich arbeiten u. meine Familie versorgen kann. Alles Gute Dir u. meld mal wieder wie es um Dich steht!
Gruß katika

Zeno

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11

Montag, 26. März 2012, 20:04

Hi Katika

Danke schön für dein Beitrag.

Mir geht es ein bisschen besser aber ehrlich glaube nicht dass am Corti oder Salofalk lag. Ich esse sehr gut aber sieht man nicht :-) Schon verueckt.

Wg d Alter um MC oder CU ... na ja ich bin 42...und d Zt weigere mich irgendwie zu glauben dass CED seien koente.


Am Freitag habe ich einen 1 Std Termin bei einen sehr erfahren Gastro d bereits i KH CED behandelt hat.

Mein anderen Gastro ... auch super... von der CED Ambulanz sagt abwarten und wenn es wieder kommt wissen wir mehr.
Na ja...leicht gesagt wenn man seit 4 Monate krank ist und keinen Licht am Ende des Tunnels.

Ciao

Radu

katika

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CED: CED, noch unklar, eher CU

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12

Montag, 26. März 2012, 20:21

Hi, eigentlich sollte ich die "Monsterkinder" ins bett bringen, aber hier noch schnell ein paar Zeilen.
Ja, wenn d. Beschwerden weg sind möchte man am liebsten erst mal alles leugnen!
Ich nehme jeden Morgen sehr kritisch meine Medis - aber d. Vernunft siegt.
Auerdem hat mein Hausarzt, bei dem ich heute neue Rezepte abholte, die Blutwerte u. den speziellen Stuhlprobewert mit Ca........( auf den ich jetzt nicht komme, der aber klar aussagt, das es eine Entzündung im Darm ist ...) mich im weiteren geplanten Vorgehen bestärkt.
Aber es ist wohl so, daß bei einer CED nur d. Zeit klarer Aussagen bringt.
Ich war Anfangs echt verzweifelt, wundere mich nun, daß ich so friedlich bin .
Am Besten ist mein momentaner Zustand wohl mit JETZ zu beschreiben.
Ich bin im Jetzt, und was die nächsten Tage u. Monate bringen kann ich nicht durch verzagen beeinflussen - höchstens etwas vorsorgen, Netze schaffen, die mich und meine Familie auffangen, und sei es nur durch etwas mehr Ordnung u. Planung.
Und jetzt muß ich dringend was vorlesen, bin schon zu spät ....
gruß

Boppi

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CED: Intestinale Pseudoobstruktion, Ileostoma seit 03.2013, Diversionskolitis. Histaminintoleranz.

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13

Mittwoch, 28. März 2012, 11:34

Hallo!

Möchte dir nur schnell mit dem Entzündungswert im Stuhl mit "Ca" weiterhelfen- es ist "Calprotectin".

LG

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katika (28.03.2012)

katika

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14

Mittwoch, 28. März 2012, 23:16

Hallo!

Möchte dir nur schnell mit dem Entzündungswert im Stuhl mit "Ca" weiterhelfen- es ist "Calprotectin".

LG
:patsch: ich kann mir diesen Begriff einfach nicht merken, obwohl der gar nicht so schwer ist :thanks: .

Zeno

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15

Samstag, 21. April 2012, 14:24

Hallo

Melde mich wieder.

Also inzwischen hatte ich noch 2 Gastros um zweite Meinung gebeten.
Und ... jetzt kommt... Eine CED eher unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen .
Mein CED Gastro Experte hat mir geraten d Medis abzusetzen. Seit eine Woche nehme kein Salofalk und Decortin mehr.
Na ja...weder besser noch schlechter.
Wahnsinn!

Mein Hausarzt hat letzte Woche ein Grossblutbild machen lassen...inkl Tumormarker.
Alle Werte ok...crp 0,2 Eisen ok 125... nur d Cholesterin war erhoeht und Lymphozyten leicht mit 23,2 (normal 24-40) gesunken. Lt Arzt normal nach Kortison Therapie. Tumormarker negativ.

CRP war nie ehöht ... MRT Becken war bis auf eine kleine Verdickung ok... Kolo makroskopisch unaufällig mikroskopisch kein Anhalt auf CED

Mein HA und Gastro haben für mich in eine Gastroendoskopie und Kapselendoskopie verordnet. Nächste Woche geht's los.
Test auf Sprue und Calprotectin folgt auch.

Habe mittlerweile nicht mehr abgenommen bin bei 73 kg mit 1,87 geblieben. Vor 6 Monate hatte ich 79 kg. Aber war auch bei 70kg!

Mit d Klobesuch ist ein Mal am Tg. Ein bischen wie Brei und geformt aber kein Blut und Schleim .

Jedoch diese Müdigkeit und dumpfen Bauchschmerz reicht mir schon ... Jetzt kamen noch die Rücken und Bein Schmerzgefühl noch dazu.

Kein Ahnung aber so kann ich nicht mehr weiter... mittlerweile drehe ich durch!!!

Habe nun Angst v Rheuma jetzt...Bin kein Simulant aber seit 5 Monate habe genug :daumenr:

Die Behandlung mit Corti und Salofalk haben nichts gebracht...Versteht mich nicht falsch. Kann mit Schmerzen umgehen aber es sind andauernd!!!

Was denkt Ihr? Wenn es um keine CED sich handelt wie lange kann noch dauern bis das abklingt?

Schöne Grüße

Zeno

Sunshine_HH

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CED: CU

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16

Freitag, 27. April 2012, 18:55

Hallo Zeno

Also irgendwie erinnert mich Deine Beschreibung etwas an meinen Krankheitsverlauf.

Seit September letztes Jahres ging es mir ziemlich schlecht. Das Blutbild ergab damals keine auffälligen Werte, so dass meine Beschwerden wie immer auf beruflichen Stress zurückgeführt wurden. Verständlich, da ja im Blutbild nichts erkennbar war.

Am 1.1.2012 dann der starke Entzündungsschub mit Blut im Stuhl, Darmschleim, starken Schmerzen mit Durchfall und gleichzeitig aber auch tagelang gar keinen Stuhlgang.
Nachdem ich mich 4 Wochen "durch die Arbeit gequält habe", dann der Zusammenbruch.

Ich habe von 68 kg auf 60 kg innerhalb von 3 Wochen abgenommen (Hat sich allerdings wieder auf 61 kg eingependelt).

Nach der Untersuchung beim Gastroenterologen stellte sich heraus, dass das Blutbild grundsätzlich in Ordnung gewesen ist. Einzig und allein bestand ein leicht erhöhter Leukozyten Wert.

Aber jetzt kommt´s: Er hatte eine Stuhlprobe in Labor geschickt, um auf Calprotectin zu untersuchen. Heraus kam ein Wert, der in der Skala des Labors nicht mehr messbar gewesen ist (jenseits über 850).

Der Gastro meinte zu mir: Es gibt Menschen, bei denen ist im Blut nichts zu erkennen und zu der Personengruppe gehöre (leider) ich. Aber dafür seit ja der Calprotectin Wert da.


Daraufhin wurde die Diagnose CU gestellt mit sofortiger Einleitung einer medikamentösen Behandlung (Prednisolon 50 mg, Calversal Mircropellets 3mg).

Seitdem habe ich kein Schleim und Blut mehr und ca. 1-2 am Tag Stuhlgang.

Geblieben ist jedoch wie bei Dir eine permanente Müdigkeit und Abgeschlagenheit und auch Kreuz- bzw. Rückschmerzen und teilweise Schmerzen im Unterbauch.

Habe furchtbare Angst, dass ich mir das ganze nur einbilde und habe es bisher auch meinem Hausarzt bzw. Gastroenterlogen nicht gesagt.
Ich denke, die sagen nur: Kein Schleim - kein Blut = also auch kein aktueller Schub.

Aber eigentlich bin ich kein Mensch, der sich so was einbildet. Ich fühle mich halt völlig erschöpft und bin froh den Arbeitstag zu überstehen.
So kann es aber auch nicht weitergehen. Bin da auch ziemlich ratlos.... :verzweifelt:

Ich würde an Deiner Stelle erst mal das Ergebnis der Calprotectin Analyse abwarten.
Aufgrund Deiner geschilderten Symptome, die sich mit meinen ähneln, kann ja durchaus eine CED (wie bei mir) diagnostiziert werden.

Viele Grüße und alles, alles Gute :2daumen:

Sunshine_HH

Zeno

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17

Sonntag, 29. April 2012, 06:33

Hallo Sunshine

Danke fuer deine Antwort.
Also mein Ergebnis fuer Calcproctin ist da. Liegt bei 70. Der Gastro wollte noch nicht sich äussern denn naechste woche
Ist eine Kapselendoskopie geplant.
Na ja aber ab Wert 50 laut googlen ist eine Entzündung da. Wobei bei mir andere Blutwerte ok sind.
CRP ist 0,4 und Tumormarker negativ. Warte noch d Spruetestergebnisse.

Trotzdem geht es mir nicht gut. Muede und ausgepowert. Bauchweh, Rueckenschmerz sind da zwar kann man aushalten aber wie kange noch?
Durchfall habe ich nicht...1 Mal am Tg in der Frueh ein bisschen breig aber geformt.

Keine Ahnung aber ich habe mittlerweile satt.
Habe eine Familie ... 2 Kinder...Ich will mein Leben wieder geniessen.


Dein Wert 800 ist schon hoch.
Hast du noch durchfall? Wie sah die Kolo aus?


Bei mir sah in der erste Kolo dass d Dickdarm leicht entzündet ist aber pathologisch kein MC oder CU.
Das war im Dez 2011. Bei der 2te Kolo im Mrz 2012 war makroskopisch nichts mehr zu sehen , auch pathologisch angeblich keine CED...
CRP war immer unter 1 bei mir.
Ich nahm im 4 Monate 8 Kg ab. Seit 1 Monat habe 1,5 Kg zugelegt.
Habe auch Cortison genommen...angefangen mit 30 mg fuer 1 Monat und langsam reduziert. Hat keine Wirkung eher Nebenwirkungen.

Trotzdem bei ein Mann sieht schrecklich wenn Gewicht verliert..meine Klamoten passen nicht mehr.
ABER das Schlimmste sind die Schlaffstoerungen. Zwar kann ich einschlaffen aber zw 4 und 5 Uhr wache auf.
Danach versuche vergeblich einzuschlaffen. Habe seit 4 Monate keine Nach mehr durchgeschlaffen.

Wuerde dir mehr schreiben aber wird zu viel...

Warte auf deine Antwort und wuensche Dir
ALLES ALLES Gute

Schoene Gruesse


Zeno

Cosma

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CED: Autoimmunkrankheit Darm - noch in Abklärung

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18

Sonntag, 29. April 2012, 15:38

Hallo

Ich habe ähnliche Symptome, chronische Darmentzündung und dann eben eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und Fibromyalgie und Reizdarm, na ja, wohl dann nicht nur Reizdarm. Bei mir wurde alles auf die psychosomatische Schiene gezogen, nachdem meine Antikörper mit Verdacht auf Lupus wieder verschwunden sind. Aber jetzt hat es Entzündungswerte in Stuhl und Blut. Stecke auch gerade in der Abklärung. Aber abgenommen hab ich noch nicht richtig, obwohl ich wenig esse. Dabei habe ich großes Übergewicht und das wär echt das Beste im Moment für mich, wenn schon diese blöde Krankheit.

Lieben Gruß
Cosma

Zeno

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19

Montag, 30. April 2012, 15:31

Aber jetzt kommt´s: Er hatte eine Stuhlprobe in Labor geschickt, um auf Calprotectin zu untersuchen. Heraus kam ein Wert, der in der Skala des Labors nicht mehr messbar gewesen ist (jenseits über 850).

Der Gastro meinte zu mir: Es gibt Menschen, bei denen ist im Blut nichts zu erkennen und zu der Personengruppe gehöre (leider) ich. Aber dafür seit ja der Calprotectin Wert da.


Daraufhin wurde die Diagnose CU gestellt mit sofortiger Einleitung einer medikamentösen Behandlung (Prednisolon 50 mg, Calversal Mircropellets 3mg).

Seitdem habe ich kein Schleim und Blut mehr und ca. 1-2 am Tag Stuhlgang.

Geblieben ist jedoch wie bei Dir eine permanente Müdigkeit und Abgeschlagenheit und auch Kreuz- bzw. Rückschmerzen und teilweise Schmerzen im Unterbauch.

Habe furchtbare Angst, dass ich mir das ganze nur einbilde und habe es bisher auch meinem Hausarzt bzw. Gastroenterlogen nicht gesagt.
Ich denke, die sagen nur: Kein Schleim - kein Blut = also auch kein aktueller Schub.

Aber eigentlich bin ich kein Mensch, der sich so was einbildet. Ich fühle mich halt völlig erschöpft und bin froh den Arbeitstag zu überstehen.
So kann es aber auch nicht weitergehen. Bin da auch ziemlich ratlos.... :verzweifelt:

Ich würde an Deiner Stelle erst mal das Ergebnis der Calprotectin Analyse abwarten.
Aufgrund Deiner geschilderten Symptome, die sich mit meinen ähneln, kann ja durchaus eine CED (wie bei mir) diagnostiziert werden.

Viele Grüße und alles, alles Gute :2daumen:

Sunshine_HH[/quote]



Hi

Calprotectin und Lactoferrin Werte sind da....

Calprotectin ist bei 70 und Lactoferrin 15.
Eigentlich sehr leicht erhöht ... Lt Tabelle sind die Werte für eine CED zu niedrig.
IgG und IgA Antikörper sind negativ.
Der Gastro meinte dass ich d Ergebnis von der Kapselendoskopie abwarten soll.
Was denkt Ihr?

Danke schön

Zeno

Inaala

CK-Fan

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CED: MC/CU

Geschlecht: Weiblich

Angehörige/r betroffen?: Nein

20

Montag, 30. April 2012, 15:46

Zitat

Habe furchtbare Angst, dass ich mir das ganze nur einbilde und habe es bisher auch meinem Hausarzt bzw. Gastroenterlogen nicht gesagt.
Ich denke, die sagen nur: Kein Schleim - kein Blut = also auch kein aktueller Schub.

Es stimmt schon, dass Blut, Schleimabgänge und Durchfall die "klassischen" Anzeichen einer CU sind. Auf der anderen Seite sind CED´s unheimlich individuell verlaufende Krankheiten, bei denen zwar natürlich gewisse Standards zur Orientierung gesetzt werden, es aber eben auch sehr viele Betroffene gibt, die sich außerhalb dieser Standards bewegen.

Wenn Dir Dein Gastroenterologe helfen können soll, dann würde ich es schon positiv bewerten, wenn Du ihm "Alles" erzählst. Es ist doch für ihn viel schwerer bis unmöglich die Sachlage einzuschätzen, wenn er nur die "Hälfte" der Geschichte kennt... das hat dann irgendwie was von einem Ratespiel. Ich persönlich würde auch offen meine Unsicherheit kommunizieren, denn sprechenden Menschen kann am besten geholfen werden. Wenn er Dich nicht ernst nimmt, dann geh´zu einem anderen Gastroenterologen. Es ist wichtig, dass Du einen findest, mit dem Du gut zurechtkommst.

Also, gib Dir einen Ruck! :2daumen:
Amicum esse unum animum in duobus corporibus