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alpwiesel

CK-Grünschnabel

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1

Samstag, 31. März 2012, 09:42

Behindertengrad, Gleichstellung: neue Job...muss ich das angeben?

Hallo,

ich möchte in der nächsten Zeit umziehen und suche daher einen neuen Job.

Ich habe den BG 40, weil ich an CU/ MC leide ( is bei mir eine uneindeutige Sache daher beides) und weil ich einen Leberschaden durch den Crohn habe.
Seit über 2 Jahren weiß ich jetzt davon, hatte aber nach der Anfangsphase keine nennenswerten Durchfälle oder Beschwerden.Habe anfangs eben nur oft wegen der Untersuchungen und wegen Migräneanfällen in der Arbeit gefehlt. Weil mein jetztiger Chef aber da etwas empfindlich war, hab ich den BG und die Gleichstellung beantragt.Und wie gesagt, seitdem hab ich wegen dem Crohn nicht mehr gefehlt.

Nun meine Frage. Muss ich dem "neuen" Chef sagen, dass ich eine
Behinderungsgrad von 40 habe und vom Arbeitsamt gleichgestellt bin?

Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten
Lg alpwiesel

alpwiesel

CK-Grünschnabel

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2

Montag, 2. April 2012, 21:28

hat keiner einen Rat?

kann mir niemand sagen, wie es sich verhält? :gruebel:

Kuschi

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3

Dienstag, 3. April 2012, 23:17

Hallo Alpwiesel,








Du musst bei einem neuen AG überhaupt nichts angeben - auch keinen – GDB.





Allerdings erhälst Du dann auch keinen Zusatzurlaub. Ein verbesserter Kündigungsschutz ist nur auf dem Papier existent. In der freien Wirtschaft stimmt das Intergrationsamt fast jeder Kündigung zu.



Wenn Du Dich bewirbst, musst Du die gleiche Leistung wie Andere erbringen, ein Unternehmen ist keine Wohlfahrtseinrichtung. So hart es klingt, leider vergessen das viele Leute.




Gruß, Kuschi.
Viele Grüße, Kuschi :smile:

Lillemoor

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4

Mittwoch, 4. April 2012, 21:40

Hallo,
Habe meinen Gleichstellungsantrag gerade am laufen, mit GdB30 und gleichzeitig den Wiederspruch wegen der 30.

Das Infomaterial was ich mir beim Versorgungsamt geholt habe ist sehr Informativ.

Da steht auch drinnen, dass man bei einer Gleichstellung keinen Zusatzurlaub bekommt, den bekommt man erst ab einem GdB von 50.

Die Gleichstellung ist bietet (nur) einen erhöhten Kündigungsschutz.

Beim Arbeitgeber musst du deine GdB erst angeben wenn dir eine Kündigung droht. Vorher nur, wenn du aufgrund deiner Behinderung besondere Voraussetzungen am Arbeitsplatz brauchst.

Ich würde es nicht gleich angeben, musst du ja auch nicht.



LG

Lillemor

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5

Montag, 23. April 2012, 14:43

Also ich würde es auch nicht unbedingt sagen wenn ich mir nenn neuen Job suchen würde. Das kann die Jobsuche echt schwer machen.

Ich sehe das ganze aber nicht so drastisch wie Kuschi. Wenn man einen festen Arbeitsplatz hat ist es durchaus sinnvoll nach der Probezeit damit rauszurücken.
Denn die meisten Firmen ab einer gewissen Arbeitnehmerzahl müssen entweder einen beitrag zahlen oder schwerbehinderte einstellen.

Wir als Chronler haben aber den klaren vorteil das wir keine hilfsmittel am Arbeitsplatz brauchen und somit schonmal Geld spraren. Und ein Chronler kann auch mal lange in Remision sein und eben ganz normal arbeiten und keiner würde es merken das du schwerbehindert bist.

Ich habe einen grad von 60 % wegen Chron und Epilepsie und ich bin froh das ich 5 Tage mehr Urlaub hab. Im Moment geht es mir auch Gesundheitlich wieder nicht gut und ich schaff es im grund nicht 1 Woche durchzuarbeiten ohne wieder nenn Fieberschub zu kriegen. In meiner großen Firma mache ich mir aber um meinen Arbeitsplatz nicht soviele sorgen denn der Betriebsrat würde einer Kündigung wegen Krankheit sicher nicht so einfach zustimmen in meinem Fall.