Hallo Ihr Lieben,
danke für Eure Antworten.
Sooo, ich war ja am Dienstag nochmal zur Untersuchung in der Uniklinik. Leider hat sich der Befund kaum gebessert. Der behandelnde Arzt meinte, wir warten nunmehr noch bis zum 07.10., sollte wiederum keine Besserung eintreten und dieser Therapieversuch also nicht funktionieren, dann müsste nun doch eine schließmuskelschonende OP erfolgen.
Zur OP sagte er im im Vorfeld bereits folgendes:
Der Fistelgang wird von der Pobacke aus herausgeschnitten, am Schließmuskel wird der durch die Fistel durchbohrte Bereich ausgeschält, der Schließmuskel wird dann von innen wieder vernähnt und diese Naht wird zum Schutz mit einem Schleimhautverschiebelappen verschlossen. Die äußere Wunde an der Pobacke wird zur Drainage offen gelassen und muss dann von innen heraus zuheilen.
Natürlich gibt es auch bei dieser OP-Variante Rezidivfälle.
Ich habe den Arzt gefragt, ob die Anlage eines Stomas erforderlich wäre, ich meinte damit natürlich einen vorübergehenden Ausgang während der Heilungsphase. Er sagte daufhin, für die OP sei dies nicht erforderlich, das wäre dann die allerletzte Alternative (ich denke, er meinte damit dann ein endständiges Stoma, sollte man die Fistel auch mit OP nicht in den Griff bekommen).

Die Aussage hat mich schon geschockt, hab dann auch gar nicht weiter nachfragen können...an sowas mag ich jetzt gar nicht denken.
Ich denke, dass ich um eine OP nicht mehr herumkomme, da müsste sonst schon in den vier Wochen bis zum 07.10. ein Wunder geschehen. Drückt mir die Daumen, dass die OP gut verläuft und ich die Fistel loswerde.
Allen anderen Fistelleidenden wünsche ich alles, alles Gute.