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Shabo

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1

Freitag, 25. März 2011, 11:02

verdickte Darmwand, was nun?

Halli Hallo,

so nach langer Zeit bin ich hier auch mal wieder on.

Werde erstmal kurz meine Symptomatik schildern, da ich dieses ja bisher noch nicht getan habe. Denn bisher haben alle Ärzte ja immer meine Beschwerden auf eine somatoforme Schmerzstörung zurückgeführt. :ohje:

Aber nun mal zu meiner Geschichte:
Seit ca 1,5 Jahren habe ich diverse Beschwerden. Alles fing im Oktober 2009 mit starken Magenschmerzen und leichten Unterbauchschmerzen an. Irgendwann hielt ich es vor Schmerzen nicht mehr aus und landete im KH. CRP war erhöht, die Darmspiegelung hat eine leichte Entzündung im Dickdarm gezeigt und die Magenspiegelung zeigte eine Magenschleimhautentzündung. Als der CRP wieder im Normbereich war hat man mich entlassen. Therapie 1x täglich 40mg Pantoprazol.
Im Anschluß ging es mir bis Januar relativ gut. Dann bekam ich Hautausschlag, Gelenkschmerzen, extreme Müdigkeit und war überhaupt nicht mehr belastbar. Nächtlichen Husten, Sodbrennen nach diversen Lebensmitteln, Durchfall und Unterbauchschmerzen. Bis zu dem Zeitpunkt war noch kein Entlassungsbericht des KH da. Und ehrlich gesagt dachte ich auch nicht mehr an meine damaligen Beschwerden.

Es folgte eine Ärzteodysee. Diese dauerte den ganzen Sommer über. Laborwerte (CRP immer leicht erhöht) waren alle immer in Ordnung und man konnte organisch nichts feststellen. Habe nix an der Schilddrüse, kein Rheuma und nichts neurologisches.

Das Einzige was man feststellte war ein Reflux. Ergo sagte man mir, meine Beschwerden seien psychosomatisch bedingt. :patsch:
Mitlerweile habe ich dann auch mal den Entlassungsbericht des KH ausgehändigt bekommen, worin stand dass ich bei anhaltenden Beschwerden nochmal eine Magendarmspiegelung mit Stufenbiopsie machen lassen sollte.
Naja, zu dem Zeitpunkt hatte ich aber mal keine Magen-Darmbeschwerden, außer halt diesen nächtlichen Husten und immer wieder mal Sodbrennen.

Von Oktober bis Dezember war ich dann in einer psychosomatischen Reha, wo ich ein Neues Antidepressivum verschrieben bekommen habe, welches erst super anschlug. Doch dann bekam ich ein paar Tage später zunehmende Unterbauchschmerzen in Verbindung mit wechselden Verstopfungen und Durchfall. O.K dachte ich vlt. kommt das von der Ernährungsumstellung und der Reduktionskost.
Doch als ich wieder zu Hause war und weiterhin diese tollen Antidepressiva nahm wurden die Schmerzen immer schlimmer und mein Magen rebellierte total. Dachte mir explodieren Bomben im Magen. Zusätzlich blieben die Verstopfungen aus und ich hatte immer Durchfall. Na gut, dachte ich, mußte halt ein anderes Antidepressivum nehmen und siehe da, die Beschwerden wurden besser, gingen allerdings nie ganz weg.

Also einen Termin zur Magen-Darmspiegelung gemacht. Außer einer kleinen Entzündung im Darm wurde nichts festgestellt. Der Gastro meinte, ich hätte wohl einen Reizmagen und Darm. Ich fragte ihn was denn mit meinem Dünndarm ist, ob da die Beschwerden herkommen könnten und warum mein CRP immer leicht erhöht ist?!
Seine Antwort: Also bei einigen Menschen ist das normal, dass der Wert immer leicht erhöht ist und wenn es ihnen hilft können wir ein MRT Sellink machen lassen.
Doch wo man dieses MRT macht konnte er mir nicht sagen! :oops:
Gestern war ich dann im MRT und bis auf eine Darmwandverdickung wurde nichts festgestellt.

Nun weiß ich nicht ob ich dem Ganzen weiter nach gehen soll?! :help:

Ehrlich gesagt kommt mir mein Gastro nicht besonders kundig vor, was meine Beschwerden betrifft, denke wenn sie psychosomatisch bedingt wären, hätte ich doch keine Entzündungen und eine verdickte Darmwand, oder?

Habe erstmal in der Praxis einen Termin gemacht um das Ergebnis des MRT zu besprechen, mal sehen ob da wieder kommt, dasss da nix ist! Ist da denn wiklich nichts? Sollte ich mir noch eine 2. Meinung einholen?

Bin im Moment etwas verwirrt und weiß nicht was ich denken soll. :pip:

Was meint ihr zu meiner Situation? Weiß, dass ihr alle keine Ärzte seit, doch trotzdem erfahren. Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen. :thanks:
Viele Grüße von Steffi

Duke

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2

Freitag, 25. März 2011, 18:24

Hallo Steffi!



Mönsch, da hast du ja auch schön was hinter dir... das wird hier immer wieder ähnlich beschrieben.



Also, so wie du es beschreibst, würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, dir eine 2. Meinung einzuholen.

Fakt ist, dass du immer wieder Beschwerden im Magen-Darm Trakt hast. Und eine verdickte Darmwand und erhöhter CRP kommt nicht von der Psyche oder so! Und wenn dein Bauchgefühl (halte ich persönlich SEHR viel von, hat mich selten getäuscht) dir schon sagt, dass dein Gastro offensichtlich nicht weiter weiss, solltest du dir eine weitere Meinung einholen....

Es ist DEIN Körper, du möchtest damit noch etliche Jahre leben. Daher steht dir zu, ernst genommen zu werden und Hilfe zu bekommen.



Lass dich nicht abspeisen, fordere Hilfe und ausreichende Infos ein (die du auch verstehst) und wenn du die nicht bekommst, suche dir jemanden, der es dir geben kann....meine Meinung!!!!



Ich wünsche dir viel Erfolg und :besserung:



Wenn du noch Fragen hast, melde dich ruhig!!!
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:bye:

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Shabo (25.03.2011)

chucky1

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3

Freitag, 25. März 2011, 22:40

Hallo Steffi

Hol dir auf jeden Fall ne 2. Meinung von einem guten Gastro ein.

Das hat mit Psyche nix zu tun.

Weiß ja nicht, wo du herkommst, aber mein Gastro ist im hiesigen KKH, ist viell auch ne Alternative für dich.

Shabo

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4

Samstag, 26. März 2011, 18:49

Erstmal danke für eure Antworten.

Habe schon mal geschaut zu welchem Gastro ich noch gehen könnte. Komme aus den Raum Bremen/Nienburg/Hannover. Vlt. die Ambulanz der MHH? Sollte auf jeden Fall ein Gastro sein der sich gut mit meiner Symptomatik auskennt! :ja:

Schaun wir mal. Erstmal am 14.04 zum hiesigen Gastro und wenn der wieder sagt da ist nix, na dann hol ich mir eine 2. Meinung. :smile:
Viele Grüße von Steffi

Duke

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5

Sonntag, 27. März 2011, 19:41

Hallo Steffi!!



Ich wünsche dir viel Erfolg...lass dich nicht hinhalten...nerv so lange, bist du alles verstanden hast und dir eine Meinung bilden kannst!!! :daumenh:
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:bye:

Shabo

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6

Montag, 28. März 2011, 12:21

Danke Duke,

werde auf jeden Fall am Ball bleiben. Abspeisen lassen, dass war einmal. Hätte ich mich schon beim letzten Mal abfertigen lassen, hätte ich nämlich nichtmal eine Überweisung für´s MRT Sellink bekommen. :verzweiflung:

Aber dank dieses Forums konnte ich den Arzt freundlich darauf hinweisen. Was bedeutet denn überhaupt eine verdickte Darmwand? Konnte im Netz nicht wirklich viel dazu finden! :ohje:
Kann eine Darmwandverdickung Folgen haben?
Viele Grüße von Steffi

Belly

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7

Montag, 28. März 2011, 21:45

Eine Darmwandverdickung tritt auf, wenn die Schleimhaut entzündet ist und dadurch eine Wasseransammlung in dem betreffenden Bereich stattfindet. Dann wirkt die Darmwand an den Stellen der Entzündung dicker als normal. LG, Belly
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Shabo

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8

Dienstag, 29. März 2011, 11:30

Danke Belly,

und bildet sich so etwas auch wieder von alleine zurück? Hat eine Darmwandverdickung irgendwelche Auswirkungen auf den Körper?

:sorry: das ich soviel frage.
Möchte halt nur gut auf meinen nächsten Arzttermin vorbereitet sein. :thanks:
Viele Grüße von Steffi

Duke

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9

Dienstag, 29. März 2011, 18:25

Hallo Steffi!



Eine verdickte Darmwand bedeutet in der Regel, dass dort eine Entzündung vorliegt. Diese geht in der Regel nicht unbehandelt zurück.

Die Folgen von Entzündungen im Darmgewebe sind häufig Vernarbungen. Wenn du dir mal Narben ansiehst, die du vielleicht auf der Haut hast, kannst du sehen, dass das Gewebe anders aussieht als das ursprüngliche. So ist das auch im Darm. Narbengewebe ist weniger elastisch als das ursprüngliche Darmgewebe und hat auch nicht die gleiche Funktionstüchtigkeit (resorbieren von Flüssigkeit und Nahrungsbestandteilen), da es ja "nur" Ersatzgewebe ist. Wenn es immer wieder in dem gleichen Darmabschnitt zu Entzündungen kommt, kann dieser Bereich sich so vernarben, dass es zu einer Stenose (Verengung) kommt.



Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen! Weiterhin alles Gute, pass gut auf dich auf... :besserung:
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:bye:

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Belly (29.03.2011)

Shabo

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Dienstag, 29. März 2011, 19:09

Oh danke Bärbel.

Jetzt bin ich schon schlauer. :kiss:

Das mit der Entzündung meinte auch der Radiologe. Ha, von wegen psychosomatisch. Renne jetzt also schon 1,5 Jahre mit Entzündungen im Darm rum und kein Arzt hielt es bisher für nötig, dass mal zu behandeln. :frag:

Verstehen muss ich das wohl nicht. Habe hier immer das Gefühl sobald ein Arzt hört, dass ich Antidepressiva nehme, dass ich sofort in die Schublade "die hat ja eh nur einen an der Marmel" gesteckt werde.
Das ich aber vlt. an einen an der Marmel habe, weil keiner meine Beschwerden ernst nimmt, dass hat sich noch kein Arzt überlegt. :schrei:

So, dass musste einfach mal raus. :sorry:

Hoffe nur, dass jetzt langsam mal was passiert, denn habe ich wieder zu arbeiten angefangen, trotz Beschwerden. Hoffe nur, dass ich noch so lange durchhalte, denn möchte ich ungerne den neuen Job verlieren, nur weil man es versäumt hat, meine Beschwerden Ernst zu nehmen.

Ich danke euch Allen fürs Zuhören und die tollen Informationen. :knuddelh:
Viele Grüße von Steffi

Belly

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11

Dienstag, 29. März 2011, 22:10

Ich wünsche dir jedenfalls, dass du ganz schnell eine adäquate Behandlung erhälst und deine Darmwandverdickung wieder komplett verschwindet. Denn wenn eine Entzündung frühzeitig behandelt wird, dann bleibt eine Narbenbildung aus. Gute Bersserung wünscht dir noch einmal Belly
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Stefsi

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12

Mittwoch, 30. März 2011, 11:00

Hi,

ja wobei eine verdickte Darmwand im MRT oder CT nichts heißen muss. Es sind immer bildgebende Verfahren - die auch mal um mm abweichen können. Sicherlich ist es notwendig zu schauen wieviel deine Darmwand verdickt ist.
Aber mit der Messung im MRT/CT kann man auch mal von 0,4 auf 0,6mm Verdickung rutschen und das wäre noch vollkommen normal.

Gold-Standard ist die Spiegelung - wenn dort nichtst zu erkennen ist - hat auch das MRT nichts aussagekräftiges zu sagen. Wenn im Dünndarm Entzündungen vermutet werden muss man mittels Dünndarm-Spiegelung/Kapsel-Endoskopie weiter nachschauen. Aber nur jetzt aufgrund von einer Verdickung im MRT von Entzündungen zu sprechen finde ich für nicht haltbar.

VG
Stefsi

Belly

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13

Mittwoch, 30. März 2011, 21:29

@Stefsi: Sicherlich ist eine Darmwandverdickung nicht gleichbedeutend mit einer Entzündung - dazu müsste man sich das MRT anschauen und weitere Kriterien einer Entzündung begutachten (z.B. Lymphknotenvergrößerung, Entzündung des Fettgewebes etc.). Da hast du Recht, das werden wir aus der Ferne nicht diagnostizieren können. Bei der Symptomatik muss man jedoch an entzündliche Veränderungen denken. Eine wirkliche Sicherung kann nur mit einer Dünndarmendoskopie gelingen, die allerdings sehr aufwendig ist. Die Kapselendoskopie wird aktuell leider ausschließlich bei einer Blutungsquellensuche von den Kassen finanziert und ist daher (noch) kein Routineverfahren, da es auch sehr teuer ist.

Dass das MRT bei einer unauffälligen Koloskopie keine Aussage hat, würde ich nicht behaupten. Ich habe selbst einen Dünndarm-Crohn, wo nur ganz selten überhaupt etwas in der Koloskopie zu sehen war. Bei mir wurden im Schub neben zahllosen Sonographien oft MRT gemacht und das Ausmaß der Entzündung durch entsprechende Darmwandverdickungen usw. bestimmt.

LG, Belly
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Boppi

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14

Donnerstag, 31. März 2011, 01:24

Hallo!
Ich schreibe mal in diesem Thema weil ich selbst momentan so in der Schwebe hänge...
Seit Jahren plagen mich immer etappenweise Magenschmerzen, Darmkrämpfe, unendliche Blähungen, Wechsel zw. Durchfall und Verstopfung. Dann war der Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung der Bauchspeicheldrüse...
Im MRT sah man allerdings nur dass die Bauchspeicheldrüse in Ordnung ist, aber im linken Oberbauch lauter wandverdickte Jejunalschlingen sind die näher abgeklärt werden sollen.
Hatte nun am FR eine Push-Enteroskopie (Magenspiegelung wo noch etwas weiter bis ca. 30cm in den Dünndarm geschaut wurde).
Im eingesehenen Dünndarmabschnitt war wohl alles in Ordnung- im Magenkorpus jedoch hab ich eine totale Schleimhautatrophie mit durchscheinenden Gefäßen.
Eine Koloskopie 2008 war bei mir in Ordnung und auch das CRP passt. Hab allerdings immer wieder Eisenmangelanämien und Vit B12 Mangel hinter mir (momentan gehts weil letztes Jahr alles substituiert wurde).

Kann hinter den wandverdickten Jejunalschlingen jetzt ein MC stecken? Von was können die Darmwände sonst noch verdickt sein?
MC im Magen gibts doch auch, oder? Erkennt man das gleich bei der Spiegelung oder muss ich noch die Histologiebefunde abwarten?

Tschuldigung meine vielen Fragen, bin momentan etwas durcheinander... :verzweiflung:

LG

Shabo

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15

Montag, 11. April 2011, 16:33

Befund MRT

Hallo,

ich bin´s mal wieder. :wink:

Habe morgen ja meinen Termin beim Gastro. Und habe mir dafür heute den Bericht vom MRT von meinem Hausarzt aushändigen lassen.

Folgendes steht in diesem Bericht:

Hinweise für eine terminale Ileitis mit entsprechender Wandverdickung. DD Yersinien, DD M. Crohn?


Da mein Gastro, wie schon geschrieben, der Meinung ist, ich hätte einen Reizdarm, würde ich gerne wissen, was der Befund des MRT jetzt genau zu sagen hat?! :help:

Erhärtet sich eher mein Verdacht, dass ich MC haben könnte?
Sicherlich möchte ich von euch keine Diagnose. Doch ein paar Tipps wie ich morgen meinem Gastro am Besten gegenüber trete und er langsam mal von seiner Diagnose "Reizdarm" weg kommt, die wären echt klasse. :thanks:
Viele Grüße von Steffi

Belly

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16

Montag, 11. April 2011, 22:42

Der Radiologe vermutet entzündliche Veränderungen des letzten Dünndarmendes (terminales Ileum), welche am häufigsten im Rahmen eines Morbus Crohn oder einer Yersinien-Infektion auftreten.

Viel Erfolg bei deinem morgigen Gastro-Termin. Bin ja gespannt, wie es bei dir weitergeht. LG, Belly :wink:
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Shabo

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17

Dienstag, 12. April 2011, 11:45

Danke Belly,

werde berichten wie es gelaufen ist! :ja:
Viele Grüße von Steffi

Shabo

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18

Dienstag, 12. April 2011, 16:50

Gerade vom Arzt zurück.

Und wieder 14 Tage vertröstet worden. :verzweifelt:

Es wurde nochmal ein Ultraschall gemacht, wo nix Auffälliges zu sehen ist. Dann haben sie mir Blut abgenommen zwecks CRP und P2(?). Und ich soll eine Stuhlprobe abgeben.
Da die Untersuchung des Stuhls eine gewisse Zeit dauert soll ich in 2 Wochen wieder kommen.

Hat mir noch irgend etwas davon erzählt mir eventuell Medikamente für MC-Patienten zu verschreiben. Aber ich denke das wird von den Untersuchungsergebnissen abhängig gemacht.

Also hänge ich wieder 2 Wochen in der Luft und muss mir wohl oder übel die Zeit weiterhin mit Buscopan Plus behelfen. :ohje:

So what! Das werde ich wohl auch noch überstehen. :nasebohr:
Viele Grüße von Steffi

Belly

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19

Dienstag, 12. April 2011, 20:03

Ja, diese Warterei ist echt ätzend und manchmal schlimmer als die Beschwerden an sich. Ich hoffe, dass du dann endlich Hilfe bekommst. Von P2 oder so habe ich noch nie etwas gehört :frag: - hab auch keine Idee, was gemeint sein könnte :keineahnung: .

Liebe Grüße und halt durch, Belly :wink:
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Shabo

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20

Montag, 18. April 2011, 17:53

erhöhte Temperatur ohne erhöhten CRP?!

bin etwas verwirrt.

Mir geht es von Tag zu Tag beschi....! Habe ständig links Unterbauchschmerzen, zeitweise auch rechts, breiigen Stuhl oder aber Durchfall, abends meist erhöhte Temperatur (38,5°C), zeitweise wunde Stellen im Mund und mir tun die Knie weh! Ganz abgesehen davon das ich völlig platt bin. :verzweifelt:

Da ich erst in 1,5 Wochen wieder einen termin bei dem Gastro habe und mich mehr schlecht wie recht zur Arbeit schleppe, habe ich mich dazu entschlossen mir morgen einen Termin bei einem Internisten in meinem Heimatort zu holen. :pueh:

Nun habe ich bei dem Gastro angerufen um schon mal vor ab zu hören wie meine Bluwerte sind. Und ich dachte, dass kann doch nicht sein, angeblich ist alles im Normbereich! :schrei:

Wie kann das sein? Bin mir sicher, dass ich aufgrund dessen bei dem Gastro wieder keine Behandlung bekomme! :gruebel: Langsam zweifle ich echt, mal wieder, an meinem Verstand. :pip:
Doch alles nur psychosomatisch bedingt? Was meint ihr?
Viele Grüße von Steffi