Halli Hallo,
so nach langer Zeit bin ich hier auch mal wieder on.
Werde erstmal kurz meine Symptomatik schildern, da ich dieses ja bisher noch nicht getan habe. Denn bisher haben alle Ärzte ja immer meine Beschwerden auf eine somatoforme Schmerzstörung zurückgeführt.
Aber nun mal zu meiner Geschichte:
Seit ca 1,5 Jahren habe ich diverse Beschwerden. Alles fing im Oktober 2009 mit starken Magenschmerzen und leichten Unterbauchschmerzen an. Irgendwann hielt ich es vor Schmerzen nicht mehr aus und landete im KH. CRP war erhöht, die Darmspiegelung hat eine leichte Entzündung im Dickdarm gezeigt und die Magenspiegelung zeigte eine Magenschleimhautentzündung. Als der CRP wieder im Normbereich war hat man mich entlassen. Therapie 1x täglich 40mg Pantoprazol.
Im Anschluß ging es mir bis Januar relativ gut. Dann bekam ich Hautausschlag, Gelenkschmerzen, extreme Müdigkeit und war überhaupt nicht mehr belastbar. Nächtlichen Husten, Sodbrennen nach diversen Lebensmitteln, Durchfall und Unterbauchschmerzen. Bis zu dem Zeitpunkt war noch kein Entlassungsbericht des KH da. Und ehrlich gesagt dachte ich auch nicht mehr an meine damaligen Beschwerden.
Es folgte eine Ärzteodysee. Diese dauerte den ganzen Sommer über. Laborwerte (CRP immer leicht erhöht) waren alle immer in Ordnung und man konnte organisch nichts feststellen. Habe nix an der Schilddrüse, kein Rheuma und nichts neurologisches.
Das Einzige was man feststellte war ein Reflux. Ergo sagte man mir, meine Beschwerden seien psychosomatisch bedingt.
Mitlerweile habe ich dann auch mal den Entlassungsbericht des KH ausgehändigt bekommen, worin stand dass ich bei anhaltenden Beschwerden nochmal eine Magendarmspiegelung mit Stufenbiopsie machen lassen sollte.
Naja, zu dem Zeitpunkt hatte ich aber mal keine Magen-Darmbeschwerden, außer halt diesen nächtlichen Husten und immer wieder mal Sodbrennen.
Von Oktober bis Dezember war ich dann in einer psychosomatischen Reha, wo ich ein Neues Antidepressivum verschrieben bekommen habe, welches erst super anschlug. Doch dann bekam ich ein paar Tage später zunehmende Unterbauchschmerzen in Verbindung mit wechselden Verstopfungen und Durchfall. O.K dachte ich vlt. kommt das von der Ernährungsumstellung und der Reduktionskost.
Doch als ich wieder zu Hause war und weiterhin diese tollen Antidepressiva nahm wurden die Schmerzen immer schlimmer und mein Magen rebellierte total. Dachte mir explodieren Bomben im Magen. Zusätzlich blieben die Verstopfungen aus und ich hatte immer Durchfall. Na gut, dachte ich, mußte halt ein anderes Antidepressivum nehmen und siehe da, die Beschwerden wurden besser, gingen allerdings nie ganz weg.
Also einen Termin zur Magen-Darmspiegelung gemacht. Außer einer kleinen Entzündung im Darm wurde nichts festgestellt. Der Gastro meinte, ich hätte wohl einen Reizmagen und Darm. Ich fragte ihn was denn mit meinem Dünndarm ist, ob da die Beschwerden herkommen könnten und warum mein CRP immer leicht erhöht ist?!
Seine Antwort: Also bei einigen Menschen ist das normal, dass der Wert immer leicht erhöht ist und wenn es ihnen hilft können wir ein MRT Sellink machen lassen.
Doch wo man dieses MRT macht konnte er mir nicht sagen!
Gestern war ich dann im MRT und bis auf eine Darmwandverdickung wurde nichts festgestellt.
Nun weiß ich nicht ob ich dem Ganzen weiter nach gehen soll?!
Ehrlich gesagt kommt mir mein Gastro nicht besonders kundig vor, was meine Beschwerden betrifft, denke wenn sie psychosomatisch bedingt wären, hätte ich doch keine Entzündungen und eine verdickte Darmwand, oder?
Habe erstmal in der Praxis einen Termin gemacht um das Ergebnis des MRT zu besprechen, mal sehen ob da wieder kommt, dasss da nix ist! Ist da denn wiklich nichts? Sollte ich mir noch eine 2. Meinung einholen?
Bin im Moment etwas verwirrt und weiß nicht was ich denken soll.
Was meint ihr zu meiner Situation? Weiß, dass ihr alle keine Ärzte seit, doch trotzdem erfahren. Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen.