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Bico

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1

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 16:49

Leberwerte erhöht durch AZA?

Hallo,
nehme nun seit etwa 7 Wochen Azathioprin (100mg/Tag), um meinen cortisonabhängigen Schub in den Griff zu kriegen. Anfangs lief alles gut, Blutwerte waren in der Norm bis auf erhöhte Leukos durch das Cortison.
Nun bei der letzten BE waren meine Leberwerte erhöht, die Transaminasen alle zwischen 50 und 70 (normal bis etwa 30-40, bei mir sogar immer so um die 20). Leider wurden mir die Werte nur telefonisch mitgeteilt, so dass ich sie nicht genau erinnere. Mein Arzt spricht von einer milden Erhöhung und führt dies auf das Cortison zurück. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, da ich Corti bisher vertragen habe und inzwischen auch schon auf 10 mg runter bin.
Ich vermute doch stark, dass das Aza dafür verantwortlich ist, ist ja auch bekannt dafür.
Mein Arzt sagte auch, ich bräuchte erst wieder in zwei Wochen zur BE, was mir auch komisch vorkommt. Bisher musste ich wöchentlich hin, jetzt-wo wirklich Abweichungen auftreten- soll ich erst in zwei Wochen wiederkommen :gruebel:
Was meint ihr? Habt ihr auch leichte Lerberwerterhöhungen unter Aza?
Kann sich das von selbst wieder einpendeln, ohne dass man die Therapie abbrechen muss?
Sollte der Wert weiter steigen- ab wann wird es denn brenzlig? Möchte schon weiterhin eine gesunde Leber haben...
Bin etwas verunsichert.
LG Bico

pouchi

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2

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 17:39

Hallo.Also bei mir ist es schon etwas lange her mit Aza.Habe es nur paar Tage genommen und genau weiss ich es nicht mehr aber ich hatte starke Schmerzen links unter den Rippen und hinter dem Rucken.Mein Arzt sagte damals die Werte waren 10x so hoch als normal.Hatte anfangs jeden Tag Bluttest danach jeden zweiten bis ich in Ohnmacht gefallen bin .Glaube Pankreatitis??lgpouchi :knuddelh: z

Miriam1980

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3

Donnerstag, 1. November 2012, 08:10

Hallo Bico,

als allererstes: Mach Dir nicht zu viel aus Pouchis Antwort, eine Pankreatitis ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und kann unter Aza in seltenen Fällen vorkommen. Das wäre aber mit extrem starken Schmerzen verbunden und hat ja mit Deinen mild erhöhten Leberwerten nun erstmal gar nichts zu tun.

Daher kannst Du unter Pouchis Antwort erstmal getrost einen Haken setzen.


Ich denke nicht, dass Dein Arzt Dich weiter fröhlich durch die Gegend laufen lassen würde, wenn er irgendwelche Bedenken bzgl. Deiner Leberwerte hätte. Wenn Du allerdings beunruhigt bist, dann ruf doch einfach noch einmal an und kläre das mit ihm. Vielleicht hilft es Dir ja auch, wenn du bereits nach einer Woche wieder zur Blutuntersuchung gehst.



Wir wissen alle, dass Aza Nebenwirkungen haben kann, aber nicht muss. Ich nehme Aza bereits seit 3 Jahren und habe keinerlei Nebenwirkungen, "nur" den positiven Effekt, dass mein Crohn seitdem absolute Ruhe gibt. Gott sei Dank!

Also: think positive!

alles Liebe

Miriam
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...und mit dem gar nicht mehr kleinen Löwen :knuddelh:
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pouchi

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4

Donnerstag, 1. November 2012, 09:54

Hallochen Miriam ich wollte sie ja nicht erschrecken oder so aber hatte ich damals auch jemanden der mir sageb konnte ich soll aufpassen wegen Leberwerde etc.wahre ichschneller ins Krankenhaus gefahren.Jeder erzahlt doch hier von seiner Erfahrung oder? :verlegen:

Tara0705

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5

Donnerstag, 1. November 2012, 14:49

Hallo Pouchi,

klar erzählt hier jeder von seinen Erfahrungen, aber es muss auch passen. Ich denke mal Miriam meinte das dein Beitrag für Bico nicht sehr hilfreich war und auch wenn du niemanden erschrecken wolltest, hast du es wahrscheinlich erstmal getan und deswegen war es für Miriam wahrscheinlich wichtig deine schlimme Erfahrung etwas zu relativieren und Bico zu sagen das es erstmal nicht relevant ist. Du schreibst ja deine Werte waren 10x so hoch und du Schmerzen hattest, wovon Bico ja noch Meilenweit entfernt ist, da ja auch nur ein Wert leicht erhöht ist. Ich denke du wolltest Bico nur sagen das es wichtig ist aufzupassen, weil du diese Erfahrung machen musstest (Was mir sehr leid tut :troest:) und hast es etwas unglücklich formuliert. Aber mach dir deswegen jetzt keinen Kopf. :patpat:

@Bico, wenn man solch Hammer Medis nimmt kann es immer wieder mal passieren, das die Leber Probleme damit bekommt diese Mittel zu verarbeiten. Da hat se ja auch gewaltig was zu tun, weil sie ja das Blut verarbeiten muss. Ich hatte auch immer erhöhte Leberwerte aber ohne AZA. Hab mich auch immer gewundert warum mein Arzt da nicht weiter drauf eingeht. Da half nur Nachfragen. Er meinte dann, dass die leicht erhöhten Werte für ihn vertretbar sind und er sich erst Sorgen machen würde wenn sie extrem erhöht wären. Also Frage deinen Arzt wie er das sieht. Meistens vergessen sie, dass man ihren Gedankengängen nicht so leicht folgen kann. :zwinker: Wichtig ist das du bei den Blutkontrollen dran bleibst. Wenn dir jetzt zwei Wochen zuviel sind, dann geh halt (wie Miriam schon schreibt) in einer Woche zur Blutkontrolle, spätestens dann müssen se sich ja mit dir Auseinander setzten und dir erklären warum sie jetzt dieses oder jenes für wichtig, oder eben für unwichtig halten.

Wünsch dir alles Liebe und bin gespannt wie es bei dir weiter geht. Achso, meine Leberwerte sind übrigens wieder Ok.

LG Tara
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tara0705« (1. November 2012, 14:58)


Bico

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6

Donnerstag, 1. November 2012, 15:34

Hallo Tara: Wie hoch waren deine Leberwerte denn so?
Mich würde natürlich auch interessieren, ab wann es mit den Leberwerten sozusagen "gefährlich" wird für die Leber.
Da die Werte innerhalb von zwei Wochen angestiegen sind, könnte es dann ja ziemlich schnell hoch gehen, wenn es so weitergeht.
Nehme jetzt mal Mariendistelextrakt zur Unterstützung.
Werde auf jeden Fall schon kommende Woche erneut zur BE gehen, das lässt mir keine Ruhe.
LG Bico

Danny73

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7

Donnerstag, 1. November 2012, 15:46

Hallo zusammen,

also unser Gastro hatte uns schon vorgewarnt, das unter Azaeinnahme die Leberwerte sich erhöhe können. Am Anfang schon etwas höher, aber das spielt sich ein.
Mein Mann hat August 2009 mit Aza angefangen und bekam gleich zu anfang 250mg. Nichts mit langsam anfangen, sondern gleich hochdosiert und klar gingen die Leberwerte auch extrem hoch. Mein Mann nimmt immer noch Aza, mittlerweile 200mg und die Leberwerte haben sich mit der Zeit normalisiert.
Das ist eine bekannte Nebenwirkung, daher auch die regelmässigen Blutuntersuchungen, damit man sehen kann, wann es kritisch wird.
"Erstmal" würde ich mir noch keinen großen Kopf machen, da wird gsesagt, sich der Wert auch wieder mit der Zeit normalisiert.
Aber das Beste wäre doch, wenn Du Deinen behandelnden Arzt einfach mal fragst, was der davon hält!

Gruß Danny

Tara0705

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8

Donnerstag, 1. November 2012, 18:14

Hey Bico,

also ich hab jetzt mal nen bisschen in meinen ärztlichen Unterlagen geforscht. Habe noch Werte von 2007/2008 gefunden. Den höchsten Wert den ich gefunden habe war 166, sonst lag es immer mal wieder zwischen 60 und 80, wohlgemerkt nur die Transaminasen. Der Leberwert setzt sich ja aus mehreren Werten zusammen. Eine Laborliste habe ich gefunden, wo einmal auch noch ein zweiter Wert erhöht war und selbst da hat keiner etwas zu gesagt.


Ich kann mich daran erinnern das 2010/2011 die Transaminasen immer so um die 80 lagen (bei den anderen Werten gab es glaub ich auch leichte Erhöhungen, kann es jetzt aber mit Sicherheit nicht mehr sagen) und auf Nachfrage hat mein Arzt die oben beschriebene Aussage gemacht. Wann immer ich jetzt nach meinen Blutwerten frage, heißt es immer sie sind ok, da ich Remicade bekomme wird vor jeder Infusion Blut abgenommen.


Bei meinen Recherchen heute im Netz bin ich auf zwei Grundlegende Dinge gestoßen die dich beruhigen könnten. Dazu mal kurz diese Info:

Zitat

Als Leberwerte bezeichnet man eine Zusammenfassung mehrerer im Labor anhand einer Blutprobe bestimmter Werte, die Schädigungen der Leber anzeigen sollen.
Dazu gehören die Aktivitäten der Leberenzyme AST (früher: GOT), ALT (früher: GPT) und GGT. Hinzu kommt die Konzentration des Stoffwechselproduktes Bilirubin im Blut. Die Aktivität des Enzyms Cholinesterase (ChE) und der Quickwert (TPZ) geben Hinweis auf die Stoffwechselfunktion der Leber.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leberwerte

Was heißt, es braucht mehr als einen erhöhten Wert um als "gefährlich" eingestuft zu werden. Es sei denn natürlich ein Wert ist extrem erhöht. Mein Arzt nannte mir mal die Zahl 600 :staun: , ab da hätte er sich erst Sorgen gemacht.

Und die nächste gute Nachricht ist. Die Leber ist ein Organ, welches sich auch wieder generiert bzw. auch lernen kann mit veränderten Situationen umzugehen. Eigentlich klasse das Ding. Du siehst also, du hast sehr gute Chancen das sich deine Leber wieder einkriegt und du weiter das AZA nehmen kannst. Bei mir war AZA ja nicht im Spiel.

Also ich hoffe ich konnte dir noch ein wenig helfen. Du weißt ja was du machen musst, um das im Blick zu behalten und kannst da auch nen bissel entspannen. Und ganz wichtig, wenn dir irgendwas nicht klar ist, dem Arzt richtig auf den Keks gehen und Fragen bis alles klar ist. Da müssen se durch.

Alles Liebe
Tara
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Bico

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9

Freitag, 2. November 2012, 13:13

Herzlichen Dank für deine umfangreiche Recherche und die tipps, liebe Tara :wink: !
Habe mich schon wieder beruhigt, werde aber auf jeden Fall nochmal nächste Woche die Werte bestimmen lassen.
LG und ein schönes Wochenende!
Bico

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Tara0705 (02.11.2012)

Bico

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10

Mittwoch, 14. November 2012, 16:50

Hallo an alle, ich muss nochmal auf meine Leberwerte zurückkommen.
Diese sind leider immer noch erhöht, nunmehr seit etwa 4 Wochen . Der GGT ist vor allem erhöht (95, normal bis etwa 40). Die Enzyme GOT und GPT sind leicht erhöht.
Mein Gastro meint, solange diese Werte nicht weiter steigen, möchte er bei Aza bleiben, auch bei der Dosis von 100 mg. Auch Cholesterin ist erhöht auf etwa 240 -250. Das soll aber eher am Kortison liegen.
Bin etwas verunsichert, da es ja auf Dauer nicht so toll ist, wenn die Leber so stark leidet. :daumenr: Wie gehen andere Betroffene damit um? Oft hört /liest man ja, dass das Aza eben wegen schlechter Leberwerte abgesetzt werden musste. Habe etwas Sorge, dass mein Doc zu leichtfertig ist.
LG Bico

Tara0705

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11

Sonntag, 18. November 2012, 00:23

Hallo Bico,

och Mensch, ich weiß es ist schwer sich nicht solch Gedanken darüber zu machen, aber es gibt nach wie vor keinen Grund für dich da so drüber nach zu denken.. :patpat:

Die Werte die du hast sind nach wie vor vertretbar und noch leidet deine Leber nicht "stark". Vertraue deinem Arzt, wenn er es für notwendig hält wird er das AZA absetzen. Es kommt auch immer auf den Nutzen der Medikamente an. Geht es dir gut mit AZA?? Wenn ja, sind die leicht erhöhten Leberwerte vertretbar und absolut kein Grund zur Panik. :troest:

Ich habe deinen Thread mal zum Anlass genommen und bei meinem Arzt mal genau nachgefragt. Es hieß bei mir ja immer meine Werte sind alle in Ordnung. (Aufgrund meiner Vorgeschichte wie ich hier ja schon beschrieben habe, war ich ja doch leicht verwundert über diese Aussage) Nachdem ich nachfragte sagte er: "Ja, sie sind immer etwas erhöht, aber kein Grund zur Sorge" Du siehst also, dass was bei dem Patienten manchmal Panik hervorruft, ist für den Arzt noch nicht mal erwähnenswert. Er würde schon reagieren wenn es dramatisch wäre... :zwinker:

Alles Liebe dir, achte auf dich und schalte dein Gehirn nicht ab, aber eben in Maßen, man muss ein bisschen Verantwortung auch mal abgegeben können. :smile:

Herzliche Grüße :knuddelh:
Tara
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12

Mittwoch, 21. November 2012, 15:55

Danke Tara, aber es fällt mir halt schwer, das zu tun.
Habe eben die neuesten Werte bekommen und der GGT ist wieder etwas gestiegen auf inzwischen 114. (normal bis ca. 30) Da ich meinen Arzt durch meine Fragerei auch langsam verunsichere, sagte er mir eben, er könne es mir auch nicht schriftlich geben, ob meiner Leber nicht doch langfristig was passiert. :ohje: Aber der Nutzen sei höher als das Risiko und ewig Cortison eben noch viel schlimmer.
Weiß jetzt echt nicht, was zu tun ist. Bei den meisten beruhigen sich die Werte nach einer gewissen Zeit ja wieder. Bei mir scheint das eher nicht der fall zu sein.
Es würde mich echt interessieren, wie hoch dein Wert ist, bei dem dein Arzt noch sagt, das sei noch akzeptabel (speziell der Gamma GT).
LG Bico

Tara0705

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13

Mittwoch, 21. November 2012, 17:40

Also GGT lag jetzt bei 65 und schwankt nach oben hin auch immer mal etwas. Wie gesagt mein Arzt hielt es noch nicht mal für erwähnenswert, hatte ihn jetzt nicht gefragt ab wann er sich Sorgen machen würde. Bin erst seit April bei ihm und da mein letzter Arzt da ja auch nicht nervös geworden ist, hab ich da auch so nicht mehr dran gedacht.

Ok dann mach es doch anders. Frage deinen Arzt doch mal ab wann er das AZA absetzen würde. Wenn er dir Werte nennt die dir viel zu hoch sind, dann frag ihn doch ob ihr euch da in der Mitte treffen könnt. Sag dann halt, ok...wenn dieser Wert erreicht ist möchte ich das AZA nicht mehr nehmen, aus den und den Gründen. Oder du sagst jetzt du gibts der Sache z.B. noch 2 Monate zeit, wenn der Wert bis dahin nicht gesunken ist, oder sogar noch weiter angestiegen ist, dann möchtest du mit dem AZA aufhören. Und für den Fall dass das eintreten könnte, kannst du ja mit deinem Arzt schon mal über Alternativen zum AZA sprechen. Das wäre jetzt eben noch ne Variante die mir einfallen würde um dich noch etwas zu beruhigen... :troest:

Ganz Liebe Grüße
Tara
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14

Mittwoch, 21. November 2012, 19:20

Habe meinen Arzt auch schon gefragt, bis wann es "noch" akzeptabel" ist mit dem GGT, aber er hat mir keinen konkreten Wert nennen können oder wollen. Ich soll sogar erst in zwei Wochen zur Blutkontrolle kommen statt in einer Woche.
Ich werde diesen Termin abwarten und sehen, wie hoch die Werte dann sind.
Habe auch schon einen Termin bei einem anderen Arzt gemacht wegen einer Zweitmeinung.
Mein Arzt meint auch, dass es eben mit anderen Medis, die dann nach Aza kommen würden, noch weitaus größere Probleme geben könnte.
LG Bico

Tara0705

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15

Mittwoch, 21. November 2012, 19:55

Ja könnte, aber es sind eben immer nur Kannsituationen....AZA ist allgemein dafür bekannt das es Probleme bei der Leber machen kann, andere Medis haben dann eben wieder andere Dinge worauf man mehr achten muss. Das ist leider nunmal so, da muss man für sich den besten Weg finden um damit leben zu können.

Das mit der Zweitmeinung ist ne gute Idee. Berichte dann mal was dabei rausgekommen ist. Nimm deine Blutwerte von dem anderem Arzt gleich mit, dann kann sich der neue schon nen guten Überblick verschaffen.

Alles Liebe
Tara
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